Mann bewacht Hund seiner Mutter, doch damit hat er nicht gerechnet!

Auch der Hund schlug bei dem Eindringen des Einbrechers nicht an (Symbolbild).
Auch der Hund schlug bei dem Eindringen des Einbrechers nicht an (Symbolbild).  © 123RF

Leipzig - Weil eine 56-Jährige am Mittwoch für mehrere Stunden nicht in ihrer Wohnung in der Lützner Straße sein würde, bat sie ihren Sohn, ein Auge auf den Hund zu haben.

Während sich der 30-Jährige über die Mittagsstunden im Gästezimmer aufhielt, hörte er ein dumpfes Knallen. Der Leipziger ordnete das Geräusch aber - auch, weil der Hund aus unerklärlichen Gründen nicht anschlug, einer Lärmquelle von draußen zu.

Als der Mann den Vierbeiner kurz darauf füttern wollte und durch die Wohnung lief, überraschte er einen Unbekannten im Wohnzimmer. Der steckte gerade diverse Gegenstände in seinen schwarzen Rucksack.

Der Sohn der Hausherrin postierte sich sofort vor der Wohnungstür und forderte den Eindringling auf, alle Dinge wieder auszupacken. Dem kam der Täter anfänglich auch nach. Dann ergriff er jedoch ein mitgeführtes Reizgas-Spray und sprühte es seinem Gegenüber ins Gesicht.

Jener versperrte zwar nach wie vor den Ausgang, konnte aber aufgrund der schmerzhaften Augenreizung nicht verhindern, dass der Eindringling über die Balkonbrüstung sprang und mit dem restlichen Diebesgut auf seinem Fahrrad das Weite suchte.

Markant war laut Polizei der rote Lenker des Fluchtfahrzeugs. Wie sich später herausstellte, hatte der flüchtige Täter in dem Mehrfamilienhaus auch noch eine Abstellkammer aufgebrochen.

Titelfoto: 123RF


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