Verheerender Hausbrand vor Weihnachten: Viele Menschen wollen helfen

Das Wohnhaus ist nach dem Brand unbewohnbar.
Das Wohnhaus ist nach dem Brand unbewohnbar.

Leipzig - Die Leipziger lassen die Bewohner aus der Eisenbahnstraße 115 nicht allein. Nach dem verheerenden Hausbrand kurz vor Weihnachten boten viele Menschen ihre Hilfe an.

Das Schicksal der Bewohner bewegte sie offensichtlich. Mittlerweile sind beim Sozialamt der Stadt Leipzig zahlreiche Spendenangebote eingegangen.

Sammeln kann die Verwaltung die Sachspenden aber nicht. "Wir nehmen die Angebote auf und leiten sie direkt an die Betroffenen weiter", erklärt Christoph Motzer, Leiter der zuständigen Wohnungsnotfallhilfe.

Man habe nicht die nötigen Kapazitäten, um Kleidung oder Möbel zu prüfen und zwischenzulagern. Außerdem wüssten die Betroffenen selbst am besten, was ihnen fehle.

Am frühen Morgen des 23. Dezember war in dem Wohnhaus in der Eisenbahnstraße 115 Feuer ausgebrochen. 18 Hausbewohner wurden in Sicherheit gebracht, darunter drei Kleinkinder. Das Haus ist derzeit unbewohnbar, die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung (TAG24 berichtete).

Die Stadt stellte für die Betroffenen Notunterkünfte bereit, die meisten kamen bei Freunden unter. "Der Vermieter bemüht sich um Ersatzwohnungen", so Motzer. Man hoffe, dass die Wohnungen im Januar bezogen werden könnten.


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