Eisenbahnstraße: Messer-Überfall auf Vater und sein kleines Kind

Schießereien, Raubüberfälle, Drogen - die Leipziger Eisenbahnstraße ist Sachsens 
kriminellste Straße. Jetzt wurde hier ein Vater mit seinem dreijährigen Kind 
überfallen.
Schießereien, Raubüberfälle, Drogen - die Leipziger Eisenbahnstraße ist Sachsens kriminellste Straße. Jetzt wurde hier ein Vater mit seinem dreijährigen Kind überfallen.  © Ralf Seegers

Leipzig - Die Eisenbahnstraße gilt als kriminellste Straße Sachsens. Jetzt sind dort am hellichten Tag ein Vater und sein Kind (3) ausgeraubt worden.

Azdin A. (28) war gegen 12 Uhr mit seinem Söhnchen an der Hand auf dem Fußweg zur Bushaltestelle unterwegs. Kurz nach der Kreuzung Hermann-Liebmann-Straße näherte sich von hinten ein Unbekannter den beiden.

„Er fasste dem Vater an die Schulter, hielt ihm ein Messer an die Körperseite und wies ihn an, ruhig zu bleiben“, berichtete Polizei-Sprecherin Maria Braunsdorf.

Kurz darauf kamen zwei weitere Täter, nach Angaben des aus Marokko stammenden Opfers offenbar Tunesier. Mitten auf der belebten Einkaufsstraße durchsuchten die Räuber ihr Opfer und nahmen ihm die Geldbörse mit mehreren Hundert Euro ab.

Ob der Raub von anderen Fußgängern und Autofahrern nicht bemerkt wurde oder aus Angst niemand einschritt, ist der Polizei bislang unklar.

Glücklicherweise wurden weder Vater noch Kind verletzt. Die Kripo ermittelt.