Zoo Leipzig: So geht es dem Elefanten-Baby nach der schwierigen Nabel-OP

Leipzig - Nicht nur die Pfleger bangten, als der kleine Baby-Elefant sich am Dienstag einer wichtigen Nabelbruch-OP unterziehen musste. Aufatmen angesagt: Dem kleinen Rüsseltier geht es gut.

Dem Babyfant geht es gut. Einen Namen hat er trotzdem noch nicht.
Dem Babyfant geht es gut. Einen Namen hat er trotzdem noch nicht.  © Zoo Leipzig

Mit 140 Kilogramm hatten die Zoo-Tierärzte den Kleinen als stabil genug empfunden, um die Operation durchzuführen, berichtet der Zoo Leipzig.

Dass der Eingriff stattfinden würde, stand schon seit mehreren Wochen fest.

Nach der etwa einstündigen OP wachte das Jungtier auf und konnte zwischenzeitlich auch schon wieder von seiner Ersatzmilch trinken. Ob es zu Komplikationen gekommen ist, soll sich in der kommenden Nacht zeigen.

Experten aus der Klinik für Pferde von der Veterinärmedizinischen Fakultät Leipzig sowie das Team um Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard führten den Eingriff in der Tierklinik durch.

Für sie war es die erste OP dieser Art bei einem Elefanten.

Nun bleibt zu hoffen, dass es weiterhin so steil bergauf geht für den kleinen Elefanten-Bullen. Nach seiner Geburt Ende Januar hatte ihn zunächst seine Mutter Hoa verstoßen.

Zwischenzeitlich haben ihn seine beiden Tanten Rani und Don Chung schon als neues Familienmitglied im Elefantentempel Ganesha Mandir akzeptiert.

Während des Aufwachens wurde der kleine Elefant von seinem Pfleger und Arzt überwacht.
Während des Aufwachens wurde der kleine Elefant von seinem Pfleger und Arzt überwacht.  © Zoo Leipzig

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