Polizei schnappt Junkies nach Überfällen mit Messer und Pistole

Nach den beiden Überfällen brauchte die Polizei nicht lange, um zwei der drei Täter festzunehmen. (Symbolbild)
Nach den beiden Überfällen brauchte die Polizei nicht lange, um zwei der drei Täter festzunehmen. (Symbolbild)  © DPA

Leipzig - Die Leipziger Polizei hat zwei mutmaßliche Räuber festgenommen, die am vergangenen Dienstag in Leipzig-Eutritzsch ihr Unwesen trieben.

An diesem Tag hatte ein Unbekannter einen elfjährigen Jungen mit einem Messer bedroht und dessen Fahrrad geraubt. Dieser Vorfall ereignete sich am Nachmittag in der Haferkornstraße.

Wenig später raubten Unbekannte in der Wittenberger Straße vier Handys von Jugendlichen. Dabei schoss einer der Täter mit einem "pistolenähnlichen Gegenstand" in die Luft (TAG24 berichtete).

Bereits am Abend nach der Tat hatte die Polizei nach eigenen Angaben zwei der drei Täter identifiziert. Einen Tag später klickten die Handschellen. Es handelt sich um einen 15-jährigen sowie einen 30-jährigen Deutschen.

Der 15-Jährige soll den Elfjährigen mit einem Messer überfallen haben. Sein 30-jähriger Komplize zückte bei dem Überfall in der Wittenberger Straße den "pistolenähnlichen Gegenstand", so die Polizei. Dieser entpuppte sich als Schreckschusswaffe. Die Beamten stellten die Pistole samt Munition in der Wohnung des 30-Jährigen sicher.

Die beiden mutmaßlichen Täter halten sich mit diversen Eigentumsdelikten über Wasser, finanzieren so demnach auch ihren Drogenkonsum. Der 30-Jährige sitzt mittlerweile in der JVA Leipzig. Der 15-Jährige befindet sich aufgrund einer richterlichen Entscheidung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Titelfoto: DPA


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