250-Kilo-Fliegerbombe in Leipzig gesprengt

Die Bombe soll direkt neben der Bahnstrecke in Richtung Halle/Berlin liegen.
Die Bombe soll direkt neben der Bahnstrecke in Richtung Halle/Berlin liegen.

Leipzig - Bei Bauarbeiten an einem Zustellgleis des Leipziger Hauptbahnhofes wurde am Dienstagmittag eine 250 Kilo schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg am Bahnhof Mockau entdeckt.

Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes seien bereits vor Ort, meldet die Leipziger Volkszeitung. Am Nachmittag soll über das weitere Vorgehen entschieden werden. Erst dann stehe fest, ob der Blindgänger entschärft werden kann oder kontrolliert gesprengt werden muss.

"Es ist nicht auszuschließen, dass der Bahnverkehr in Richtung Halle und Berlin im Laufe des Tages gesperrt wird", sagte Bundespolizeisprecherin Yvonne Manger. Aktuell werde der Zugverkehr jedoch über ein anderes Gleis an der Bombe vorbeigeführt.

Auch, dass Gebäude evakuiert werden müssen, kann derzeit noch nicht ausgeschlossen werden.

Update 18. Januar 14.11 Uhr:

Da die Fliegerbombe nicht vor Ort entschärft werden konnte, wurde sie am Mittwochmorgen an einen anderen Ort gebracht. Die Bombe wurde nun am Werbeliner See kontrolliert gesprengt.

Update 17.30 Uhr:

Wie ein weiterer Sprecher der Bundespolizei, Jens Damrau (53), auf Anfrage von TAG24 erklärte, werden jetzt die Gebäude im Umkreis von 500 Meter evakuiert, die meisten sind Firmen. "Wir kontrollieren zunächst, wie viele Mitarbeiter sich dort noch befinden und ob sie Feierabend machen und nach Hause können." Dann untersucht laut Damrau der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Bombe, ob sie entschärft werden kann oder gesprengt werden muss.

"Das wird möglicherweise eine lange Nacht", so der Pressesprecher.


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