Sachsen schiebt weitere Asylbewerber ab

Leipzig - Sachsen hat erneut ausreisepflichtige Tunesier in ihre Heimat abgeschoben.

Insgesamt 18 Männer befanden sich an Bord der Sammelcharta in Richtung Tunesien. (Symbolbild)
Insgesamt 18 Männer befanden sich an Bord der Sammelcharta in Richtung Tunesien. (Symbolbild)  © DPA

Am Mittwochmittag sind vom Flughafen Leipzig/Halle 18 Männer nach Enfidha geflogen worden. Dies sei der erste sächsische Sammelcharter im Jahr 2019 nach Tunesien gewesen, teilte das Innenministerium des Freistaates mit.

Sieben der Männer seien aus Sachsen abgeschoben worden, vier von ihnen aus Gefängnissen. Die weiteren elf Tunesier kamen aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg und Berlin. Darunter waren laut sächsischem Innenministerium neun Haftfälle.

Es war bereits die zwölfte Maschine dieser Art. Erst im vergangenen Dezember war eine Sammelcharta in Richtung Tunesien gestartet. Darin befanden sich 21 ausreisepflichtige Menschen (TAG24 berichtete).

Den Angaben zufolge lebten in Sachsen mit Stichtag 30. November 2018 11.956 ausreisepflichtige Personen. Darunter seien 551 Tunesier.

Im vergangenen Jahr sind aus dem Freistaat insgesamt 2003 Personen in ihre Heimatländer abgeschoben worden, teilte das Ministerium weiter mit.

Vom Schkeuditzer Flughafen aus startete die Maschine.
Vom Schkeuditzer Flughafen aus startete die Maschine.  © Ralf Seegers

Titelfoto: DPA

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