Waldstraßenviertel: Freiberufler wollen rechtlich gegen Anwohnerparken vorgehen

Leipzig - Am 1. Januar 2020 soll das Anwohnerparken im Waldstraßenviertel endgültig in Kraft treten. Vor allem freiberufliche Geschäftsleute sind noch immer nicht mit dem Konzept zufrieden.

Freiberufler sollen bisher keinen Parkausweis bekommen.
Freiberufler sollen bisher keinen Parkausweis bekommen.  © Nico Zeißler

Nach dem kurzfristigen Rückzug der Stadt bezüglich des Bewohnerparkens im Waldstraßenviertel werden aktuell noch neue Lösungen gesucht, bis die Regelung im neuen Jahr in Kraft tritt (TAG24 berichtete).

Einer der letzten Lösungsvorschläge war, dass pro Gewerbetreibenden zwei Parkplätze vorgesehen sind, außerdem soll die gebührenpflichtige Parkdauer im gesamten Gebiet auf drei Stunden statt zwei angehoben werden.

Nicht zufrieden damit sind die Freiberufler, die nach bisherigem Stand keine Parkausweise bekommen würden.

Darunter fallen Anwälte, Physiotherapeuten oder Steuerberater. Laut einer Mitteilung der Initiative "Parken im Waldstraßenviertel" wollen die Freiberufler nun versuchen, über Härtefallregelungen an die Ausweise zu kommen.

Sollten ihre Anträge abgelehnt werden, wolle man mit Hilfe von Anwälten in Widerspruch gehen.

Noch immer regt sich Protest gegen das Anwohnerparken im Waldstraßenviertel.
Noch immer regt sich Protest gegen das Anwohnerparken im Waldstraßenviertel.  © Nico Zeißler

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