Um Unfälle endlich zu verhindern: Hier sollen in Leipzig nur Radler fahren

Leipzig - Nun fordert auch die Stadtfraktionsfraktion der Freibeuter Lösungsvorschläge im Waldstraßenviertel. Dort wird es für Fahrradfahrer immer gefährlicher.

Die Freibeuter wollen die Gustav-Adolf-Straße zur Fahrradstraße erklären.
Die Freibeuter wollen die Gustav-Adolf-Straße zur Fahrradstraße erklären.  © DPA

Die Freibeuter schlagen deshalb vor, die Gustav-Adolf-Straße, die parallel zu Jahnallee verläuft, zur Fahrradstraße zu erklären. Den bisherigen Vorschlag der Stadt, eine Tempo-30-Zone einzuführen, sieht die Fraktion skeptisch. "Ein Tempo-30-Schild gaukelt eine Verkehrssicherheit vor, die es aber nicht gibt", so Stadtrat Sven Morlok (FDP)

Zwar würde die Umgestaltung mehr Geld kosten, als die Aufstellung von Verkehrsschildern, für Morlok aber ist dies eine lohnende Investition: "Besser eine angemessene Investition für die Sicherheit der Radfahrer als ein Placebo aus Verkehrsschildern. Das sollte uns die Sicherheit der Radfahrer wert sein."

Die Freibeuter beziehen sich mit ihrer Forderung auf einen Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen . Die hatten bereits vor wenigen Tagen nochmalig auf die Gefahrenzone Jahnallee hingewiesen und die Stadt zum handeln aufgefordert (TAG24 berichtete).

Zwar wurde inzwischen ein Konzept aufgestellt, um die Parkplatzsituation für Anwohner im Waldstraßenviertel zu entschärfen (TAG24 berichtete), eine Lösung für dieHäufung von Unfällen, bei denen Fahrradfahrer verletzt werden aber ist noch nicht gefunden.

Titelfoto: DPA


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