"Fridays for Future": Jetzt geht es Leipziger Politikern an den Kragen

Leipzig - Trotz "Schulschwänzer-Kritik" geht der Klima-Protest in Leipzig in die nächste Runde. Im Rahmen von "Fridays for Future" wollen die Kinder und Jugendlichen Leipziger Bundestagsabgeordnete treffen und sie zur Rede stellen.

Am 18. Januar protestierten die Leipziger Schüler zum ersten Mal im Kampf gegen den Klimawandel.
Am 18. Januar protestierten die Leipziger Schüler zum ersten Mal im Kampf gegen den Klimawandel.  © Eric Mittmann

"Die Abgeordneten in den Wahlkreisen sind unsere Vertreter*innen im Bundestag. Sie sind verantwortlich dafür, wenn dort eine Politik gemacht wird, die die Klimakrise anheizt", heißt es von den jungen Umwelt-Aktivisten. Genau deshalb wolle man das persönliche Gespräch suchen. "Wir konfrontieren die Bundestagsabgeordneten in ihren Wahlkreisen mit unseren Forderungen."

Ab dem heutigen Donnerstag wollen die Schüler die Politiker persönlich davon überzeugen, die Ziele des Pariser Klima-Abkommens zu unterstützen. "Wir erinnern sie daran, dass sie für unsere Zukunft mitverantwortlich sind", so die Aktivisten.

Seit Januar ist auch die Stadt Leipzig an jedem Freitag Schauplatz der "Fridays for Future"-Demonstrationen (TAG24 berichtete). Im ganzen Land gehen Schüler mittags auf die Straße, um für den Klimaschutz zu protestieren. Vor kurzem schlossen sich auch die Leipziger Studenten der Bewegung an.

Ihren Anfang hat die Aktion in Schweden genommen. Dort demonstrierte die 16-jährige Greta Thunberg schon 2018 an jedem Freitag vor dem Parlamentsgebäude in Stockholm.

Titelfoto: Eric Mittmann

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