Wer bezahlt Polizei bei Fußball-Spielen? BVG drückt sich vor Entscheidung

Leipzig - Das Bundesverwaltungsgericht BVG hat im Streit um die Kosten für zusätzliche Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen im Fußball keine Entscheidung getroffen.

Insgesamt 425.000 Euro kostete die Stadt der Polizei-Einsatz beim Bremen-Spiel.
Insgesamt 425.000 Euro kostete die Stadt der Polizei-Einsatz beim Bremen-Spiel.  © DPA

Es verwies den Fall zurück an das Oberverwaltungsgericht Bremen. Das teilte der Vorsitzende Richter Wolfgang Bier am Freitag in Leipzig mit.

In dem Streitfall ging es um einen Gebührenbescheid, den die Stadt Bremen an die Deutsche Fußballliga (DFL) geschickt hatte. Insgesamt 425.000 Euro sollten für einen Polizei-Einsatz beim Match zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV vor fast vier Jahren gezahlt werden.

969 Polizei-Beamte waren bei dem Spiel im Einsatz. Am heutigen Freitag sollte im BVG in Leipzig geklärt werden, ob der DFL für die Kosten herangezogen werden könne.

Diese Entscheidung muss nun das Oberverwaltungsgericht in Bremen fällen.

Update, 12.40 Uhr: Prinzipiell erklärte das Bundesverwaltungsgericht zusätzliche Polizeikosten bei Hochsicherheitsspielen für rechtmäßig. Damit können Fußballvereine an den Kosten beteiligt werden. Den konkreten Fall zwischen der Deutschen Fußballliga und der Hansestadt Bremen wegen des Spiels Werder Bremen gegen den Hamburger SV wird nun dennoch das Oberverwaltungsgericht Bremen prüfen müssen.

Am Freitag sollte das Urteil vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gefällt werden.
Am Freitag sollte das Urteil vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gefällt werden.  © DPA

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