Kleines Mädchen spielt im Garten, kurze Zeit später spuckt es Blut

Leipzig - Viele Menschen legen großen Wert auf einen gepflegten Garten. Wenn man Kinder hat, bietet jener zudem Raum zum Spielen und Entdecken. Einem kleinen Mädchen wäre dies jedoch beinahe zum Verhängnis geworden.

Das kleine Mädchen der Familie spielte im Garten. (Symbolbild)
Das kleine Mädchen der Familie spielte im Garten. (Symbolbild)  © 123RF

Wie Vater Ron Menzel gegenüber TAG24 berichtet, habe seine Tochter am Dienstag im Garten der Familie gespielt und sich plötzlich übergeben. "Sie hat sehr, sehr viel erbrochen und im Erbrochenen befand sich frisches Blut", schildert Menzel. Das kleine Mädchen lief blau an, drohte zu ersticken.

Es bestand akute Lebensgefahr, weshalb das erst neun Monate alte Kind umgehend in eine Leipziger Klinik gebracht werden musste.

Einen Tag nach den schrecklichen Augenblicken konnte laut dem besorgten Vater nun festgestellt werden, was genau der Auslöser für den dramatischen Zwischenfall gewesen war: "Heute (Mittwoch, Anm. d. Red.) erst wurde im Krankenhaus festgestellt, dass sie ein Stück von unserer Thuja Hecke verschluckt hat und das im Hals feststeckte", erklärt Menzel.

Wie der behandelnde Mediziner im Anschluss herausfand, ist die beliebte Pflanze, die auch als "Lebensbaum" bekannt ist, extrem giftig. Ein Umstand, der der Familie zuvor nicht bewusst gewesen sei und vor dem Menzel andere Eltern deshalb nun eindringlich warnen möchte: "Kinder können an dem Gift sterben. Der Oberarzt meinte, wenn das Stück der Pflanze frisch und noch grün gewesen wäre, wäre unsere Tochter jetzt nicht mehr am Leben."

Wer Kinder hat oder öfters Besuch von Familien mit Nachwuchs bekommt, sollte sich bei der Bepflanzung seines Gartens im Vorfeld genau informieren. Auf giftige Pflanzen zu verzichten, ist allerdings nicht nur in diesem Fall ratsam. Auch Erwachsene, die sich der Gefahr nicht bewusst sind, können gesundheitliche Schäden davontragen.


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