Leipzig gedenkt der Opfer des Nazi-Regimes

Leipzig - Die Stadt gedenkt am heutigen Sonntag der Opfer des Nationalsozialismus. Am 27. Januar 2019 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 74. Mal.

Im Neuen Rathaus können sich Interessierte noch bis zum 5. Februar die Ausstellung "Erfasst, verfolgt, vernichtet: Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus" anschauen.
Im Neuen Rathaus können sich Interessierte noch bis zum 5. Februar die Ausstellung "Erfasst, verfolgt, vernichtet: Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus" anschauen.  © DPA

An der Gedenkstätte Abtnaundorf (Theklaer Straße/ Höhe Heiterblickstraße) findet um 11 Uhr eine Gedenkveranstaltung statt, zu der alle interessierten Bürger eingeladen sind. Für die Fahrt nach Abtnaundorf und zurück stellt die Stadt kostenlose Busse. Diese starten um 10.30 Uhr am Neuen Rathaus.

Vor Ort wird zunächst Oberbürgermeister Burkhard Jung (61) eine Ansprache halten. Danach richten Imke und Gesine Oltmanns, Angehörige der von den Nationalsozialisten ermordeten Gertrud Oltmanns, das Wort an die Leipziger. Anschließend werden am Gedenkort Blumen niedergelegt und eine Schweigeminute gehalten.

Auch im Neuen Rathaus legen Jung und Vertreter der Stadtratsfraktionen Kränze vor der Gedenktafel für die ermordeten Stadtverordneten in der Oberen Wandelhalle nieder. Dort wird gegen 12.30 Uhr auch der Film "Riebeckstraße 63" der Kinder- und JugendKulturWerkstatt JOJO gezeigt. Die Leipziger Universitätsprofessorin Steffi G. Riedel-Heller führt anschließend in die Ausstellung "Erfasst, verfolgt, vernichtet: Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus" der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).

Die Ausstellung können sich interessierte Besucher noch bis zum 5. Februar (montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr) anschauen.

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