Gerade aus Klinik entlassen: Mann kommt erneut blutüberströmt in Asylheim

Kurz nachdem er nach einer Platzwunde aus der Klinik entlassen wurde, kehrte ein Mann blutüberströmt ins Asylheim zurück. (Symbolbild)
Kurz nachdem er nach einer Platzwunde aus der Klinik entlassen wurde, kehrte ein Mann blutüberströmt ins Asylheim zurück. (Symbolbild)  © dpa / 123RF

Leipzig - Ein Fall mit vielen Fragezeichen. An einem einzigen Abend musste ein Asylbewerber (23) zweimal mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Am Montagabend um 23.45 Uhr kehrte der junge Mann blutüberströmt in seine Asylunterkunft in der Max-Liebermann-Straße zurück, teilte die Polizei Leipzig mit.

Der 23-jährige Marokkaner hatte eine Schnittverletzung am linken Arm. Aufgrund der vorhandenen Sprachbarriere konnte er den Beamten jedoch nicht mitteilen, woher die Verletzung stammte. Er machte aber deutlich, dass es eine Auseinandersetzung gegeben hätte.

Kurios: Die herbeigerufenen Rettungskräfte gaben an, den Verletzten am selben Abend mit einer Kopfplatzwunde ins Krankenhaus gefahren zu haben. Dort wäre er versorgt und wieder entlassen worden, so die Sanitäter.

Auch der erlittenen Platzwunde soll eine Auseinandersetzung vorausgegangen sein.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.


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