So will man am Universitätsklinikum dem Krebs den Kampf ansagen

Leipzig - Am Universitätsklinikum wurde ein Zentrum für erblichen Darmkrebs gegründet.

"Wir wollen betroffene Personen möglichst früh finden", so Ines Gockel.
"Wir wollen betroffene Personen möglichst früh finden", so Ines Gockel.  © UKL Leipzig

Hier stellt sich die zentrale Frage: "Wie gelingt es, alle gefährdeten Patienten zu identifizieren?" Denn wenn das möglich ist, könnte man frühzeitig mit der Behandlung beginnen und der Krankheit im besten Fall schon vor Ausbruch den Garaus machen.

Der erste Patient hat bereits ins Zentrum "eingecheckt". Der 43-Jährige ist bereits wegen einer Darmkrebserkrankung operiert, seine Großmutter war an der tückischen Krankheit gestorben. Nun wollen die Ärzte herausfinden, ob der Mann sein Leiden an seine Kinder weitergeben könnte. Man möchte "betroffene Personen möglichst früh [...] finden", so Prof. Dr. Ines Gockel.

Dafür arbeiten Viszeralchirurgie, Humangenetik, Gastroenterologie und Onkologie Hand in Hand. Durch verschiedene Tests und Untersuchungen soll herausgefunden werden, ob die Krankheit eines Patienten eine genetische Ursache hat.

Noch steht die Arbeit am Anfang. Doch die Ärzte stellen sich der Herausforderung: "Wir müssen Automatismen entwickeln, damit uns keiner durchs Raster fällt."

Am Universitätsklinikum ging das neue Zentrum an den Start.
Am Universitätsklinikum ging das neue Zentrum an den Start.  © DPA

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