Leipzig gibt fast eine Million Euro für neue Super-Blitzer aus

Leipzig - Leipzig stockt sein Kontingent an Geschwindigkeitsüberwachungstechnik auf. 984.000 Euro will die Stadt in den kommenden Wochen investieren.

Die "Enforcement Trailer" tarnen sich als Autoanhänger und können bis zu zehn Tage am Stück Verkehrssünder blitzen.
Die "Enforcement Trailer" tarnen sich als Autoanhänger und können bis zu zehn Tage am Stück Verkehrssünder blitzen.  © DPA

Davon werden zwei neue PoliScan Speed Tower (224.000 Euro), drei Enforcement Trailer (720.000 Euro) sowie ein Pkw, der die mobilen Blitzer bewegen können soll (40.000 Euro), angeschafft. Das Geld sollte die Stadt schnell wieder einnehmen, entgehen den Hochleistungsblitzern doch keine Verkehrssünden mehr.

Anlass für die Anschaffung sei die "nach wie vor hohe Zahl der festgestellten Verkehrsverstößen in bestimmten Straßenabschnitten", heißt es in der Vorlage, die der Ratsversammlung vorliegt. Wird die Anschaffung am 12. Dezember beschlossen, könnte die neue Technik bereits im Herbst 2019 in Betrieb genommen werden.

Mit dem Kauf der Luxus-Blitzer wolle man gegen die hohe Unfalldichte vorgehen, aber auch Bürgerbeschwerden nachkommen und die Umweltziele der Stadt Leipzig erreichen.

Ortskundige wüssten oft, wo Blitzer installiert seien und bremsen dementsprechend ab. "Semistationäre Verkehrsüberwachungsanlagen", also Blitzer, die von einem Ort zum anderen gebracht werden können, sollen Abhilfe verschaffen. Vor allem nachts soll es so ruhiger auf Leipzigs Problemstraßen werden.

Die Enforcement Trailer, die aussehen wie Autoanhänger, können bis zu zehn Tage lang durchgängig das Verkehrsgeschehen aufzeichnen.

Fast eine Million Euro gibt die Stadt für neue Verkehrsüberwachungstechnik aus.
Fast eine Million Euro gibt die Stadt für neue Verkehrsüberwachungstechnik aus.  © DPA

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