SEK-Einsatz: Mann hantiert mit Gasbrenner herum

Da der Mann androhte, sich selbst und den Polizeibeamten Gewalt anzutun, wurde das SEK verständigt.
Da der Mann androhte, sich selbst und den Polizeibeamten Gewalt anzutun, wurde das SEK verständigt.  © Dirk Knofe

Leipzig - Spezialkräfte des SEK haben am Donnerstagabend einen offenbar verwirrten Mann in Leipzig-Grünau aufgehalten. Er hatte versucht, einen Gasbrenner in einem Hausflur zu entzünden.

Mehrere Bewohner des Mehrfamilienhauses in Grünau-Nord hatten gegen 19.15 Uhr die Polizei alarmiert.

Sie erzählten, dass ein Mieter mit einem Gasbrenner durch den Hausflur laufe und versuche, diesen zu entzünden.

Als die Polizei vor Ort eintraf, ließ der besagte Hausbewohner den Gasbrenner im Flur liegen und verschanzte sich in seiner Wohnung.

Versuche, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen, scheiterten. Er drohte damit, sich und den Beamten Gewalt anzutun.

Weil der 30-jährige Mann bereits polizeibekannt war und man davon ausging, dass er unter Drogeneinfluss stand, forderten die Beamten Spezialkräfte des SEK an. Diesen gelang es, ihn davon zu überzeugen, seine Wohnung zu verlassen. Die Einsatzkräfte überwältigten den 30-Jährigen schließlich im Hausflur.

Warum der Mann mit einem Gasbrenner herumhantierte, ist noch unklar. Er kam in eine psychiatrische Klinik. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die Spezialkräfte der Polizei überwältigten den 30-Jährigen im Hausflur.
Die Spezialkräfte der Polizei überwältigten den 30-Jährigen im Hausflur.  © Dirk Knofe
Der 30-jährige Mieter wurde in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.
Der 30-jährige Mieter wurde in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.  © Dirk Knofe

Titelfoto: Dirk Knofe


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