Blutige Auseinandersetzung in Leipzig: Teenager schwer verletzt

Leipzig - Am Leipziger Hauptbahnhof sind in der Nacht zu Sonntag mehrere Männer verschiedener Nationalitäten aneinander geraten. Ein Schwerverletzter musste in eine Klinik gebracht werden.

Mit einem Krankenwagen wurde der Verletzte in eine Klinik gefahren.
Mit einem Krankenwagen wurde der Verletzte in eine Klinik gefahren.

Kurz nach Mitternacht sei die Bundespolizei am Hauptbahnhof von einer Hinweisgeberin über eine Auseinandersetzung im gegenüberliegenden Bürgermeister-Müller-Park informiert worden. Ein Mann soll dort mit einer Waffe hantiert haben.

Sofort eilten mehrere Beamte zum Tatort. Beim Erblicken der Polizisten warf ein 18-jähriger Russe etwas weg. "Es stellte sich als Softairwaffe heraus, die daraufhin sichergestellt wurde", so Polizeisprecherin Katharina Geyer auf TAG24-Nachfrage.

Ein jugendlicher Georgier (17) wurde in dem Park stark blutend mit einer Kopfplatzwunde und Verletzungen am Hals vorgefunden. Er wurde medizinisch betreut und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren.

Den Angaben der Beteiligten zufolge soll es zuvor zum Streit mit offenbar vier arabischstämmigen Personen gekommen sein. Diese waren mittlerweile verschwunden. Festnahmen gab es laut Polizeisprecherin Geyer keine.

Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und des Führens einer Anscheinswaffe.

Ein 18-jähriger Russe wird von Beamten am Boden fixiert. Neben ihm liegt eine Softairwaffe, die er zuvor weggeworfen hatte.
Ein 18-jähriger Russe wird von Beamten am Boden fixiert. Neben ihm liegt eine Softairwaffe, die er zuvor weggeworfen hatte.

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