Die Linke will was gegen Urin-Geruch am Hauptbahnhof unternehmen

Die Fraktion der Linken will die Lage vor dem Hauptbahnof endlich in den griff kriegen. (Archivbild)
Die Fraktion der Linken will die Lage vor dem Hauptbahnof endlich in den griff kriegen. (Archivbild)  © DPA

Leipzig - Herumlungerer, Urin-Gestank und Pöbeleien: Die Stadt bekommt die Lage vor dem Hauptbahnhof einfach nicht in den Griff.

Jeder, der ab und an am Bahnhof unterwegs ist, kennt sie: Größere Personengruppen, die Alkohol trinken, betteln und pöbeln. Vor allem vor der Westhalle sammeln sich die Menschen, die möglicherweise wohnungslos sind. Kommt man aus dem Bahnhof auf die Straße, schlägt einem oft der Geruch von Urin entgegen. Reisende fühlen sich hier oft nicht gerade wohl.

Bisher lief allerdings jede Maßnahme, die gegen die Ansammlung vor dem Bahnhof unternommen wurde, ins Leere. Die Stadt scheint machtlos zu sein. Ein erstes Mittel zur Vertreibung der Lungerer ist die Dauerbeschallung des Außenbereichs an der Westhalle mit lauter klassischer Musik.

Dadurch wurden die Pöbeler jedoch nur ein paar Meter auf den kleinen Willy-Brand-Platz getrieben. Laut Stadtverwaltung sollen auch bereits Ordnungskräfte und Kontrolleure eingesetzt worden sein - erfolglos.

Die Fraktion der Linken fordert nun einen Runden Tisch, um das Problem ein für allemal aus der Welt zu schaffen. An diesem sollen Vertreter der Stadt, des Bahnhofsmanagements, der Bundespolizei sowie sozialer Dienste und Vereine Platz nehmen, um gemeinsam eine Lösung zu finden.

Ob es dann endlich gelingt, die Situation vor dem Hauptbahnhof zu entspannen?


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