Tatort Hauptbahnhof! 21-Jähriger sticht Gleichaltrigen nieder

Am Samstag stach ein 21-Jähriger seinen gleichaltrigen Kontrahenten nieder. (Symbolbild)
Am Samstag stach ein 21-Jähriger seinen gleichaltrigen Kontrahenten nieder. (Symbolbild)  © DPA

Leipzig - Bei einer Messerstecherei am Leipziger Hauptbahnhof ist am Wochenende ein 21-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt worden. Der Täter stellte sich am Montagnachmittag der Polizei.

Polizeipräsident Bernd Merbitz hatte den Fall am Montagabend auf einer Podiumsdiskussion der "Leipziger Volkszeitung" bekannt gemacht.

Am Dienstag teilte die Polizeidirektion Leipzig die Einzelheiten des Falles mit. Demnach gerieten am Samstagnachmittag gegen 15.20 Uhr zwei 21-jährige Deutsche am Willy-Brand-Platz aneinander.

Im Laufe der Auseinandersetzung zog einer der beiden Kontrahenten ein Messer und stach mehrfach zu.

Das 21-Jährige Opfer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Der Mann ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

Die Kriminalpolizei leitete direkt nach der Tat eine Fahndung ein. Der 21-jährige mutmaßliche Täter wurde wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung gesucht. Er und das Opfer sollen sich aus der Leipziger Punkerszene kennen.

Am Montag stellte sich der Tatverdächtige schließlich auf der Dienststelle der Bundespolizei am Leipziger Hauptbahnhof. Er wurde festgenommen, der Ermittlungsrichter ordnete noch am selben Tag Untersuchungshaft an.

Worum es bei der Auseinandersetzung ging und warum diese eskalierte, ist unklar.

Titelfoto: DPA


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