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Wie Leipzig zur Hauptstadt der „Schwarzen“ wurde

Leipzig - Am Anfang stand die Idee, sich mal wieder mit ein paar Gleichgesinnten zum Quatschen und Musikhören zu treffen. Knapp 2000 Leute kamen. Wenig später entstand daraus ein weltweit einmaliges Festival, das es so nur in Leipzig geben kann. In dieser Woche beginnt für „die Schwarzen“ das 25. Wave-Gotik-Treffen.

Leipzig - Am Anfang stand die Idee, sich mal wieder mit ein paar Gleichgesinnten zum Quatschen und Musikhören zu treffen. Knapp 2000 Leute kamen. Wenig später entstand daraus ein weltweit einmaliges Festival, das es so nur in Leipzig geben kann. In dieser Woche beginnt für „die Schwarzen“ das 25. Wave-Gotik-Treffen.

Kommendes Wochenende: 25. Wave Gotik.
Kommendes Wochenende: 25. Wave Gotik.

Bereits Ende der 80er-Jahre gab es in Leipzig eine lockere „Grufti“-Szene. Die Jugendlichen trugen schwarze Klamotten, schminkten sich etwas blass, freuten sich an „explodierten“ Frisuren und hörten Musik von The Cure oder Sisters of Mercy.

Als legendär gilt inzwischen eine Walpurgis-Feier in Potsdam von 1988, zu welcher sich 80 Leipziger mit der Berliner Szene trafen. Wer nicht von der Stasi als „negativ-dekadentes Element“ weggeschnappt wurde, erlebte am Schloss Belvedere eine dunkelromantische Party. Doch mit der Wende verloren die Jugendlichen sich aus den Augen.

Erst 1992 kam ein Leipziger DJ auf die Idee, mal eine Art Klassentreffen zu organisieren. Michael Brunner fragte den Jugendclub „Eiskeller“ an, ob er ein paar Szene-Bands einladen dürfe. Er verteilte liebevoll handgemachte Flyer in den dunklen Clubs des Landes.

Ziemlich kühn ließ er Eintrittskarten mit „1. Wave=+Gothic=Treffen in Leipzig“ bedrucken. Natürlich gab es damals weder Handy noch Email - von Facebook und Blogs ganz zu schweigen.

Wenn sich der würzige Bärlauchgeruch aus Leipzig verzogen hat, kommt der modrig-muffige Patschuli- Duft in die Stadt.
Wenn sich der würzige Bärlauchgeruch aus Leipzig verzogen hat, kommt der modrig-muffige Patschuli- Duft in die Stadt.

Dennoch fanden sich überwältigende 2000 Leute ein - in den Eiskeller (heute „Conne Island“) passten nicht einmal die Hälfte. Doch gerade das kreative Chaos - jeder versuchte, den überforderten Organisatoren unter die Arme zu greifen - schweißte die Gemeinschaft zusammen. Im nächsten Jahr kamen schon 4000 Leute, teilweise aus dem Ausland.

Bereits ab 1996 gilt: Zu Pfingsten geht Leipzig in Schwarz. Die Veranstaltungsorte - ungewöhnlich für solch ein Festival - sind über die ganze Stadt gestreut:

Die Moritzbastei gibt einen Mittelaltermarkt, das Schauspielhaus stellt sein Programm um, die Krypta des Völkerschlachtdenkmals wird bespielt und in Dölitz wird ein riesiges „Heidnisches Dorf“ errichtet. Über 70 Bands geben Konzerte, 1998 waren es erstmals 20.000 Besucher.

Industrial-Vampir? Inzwischen haben sich die einzelnen Stile völlig vermischt. Hinter dem düsteren Look steckt aber Lebensfreude.
Industrial-Vampir? Inzwischen haben sich die einzelnen Stile völlig vermischt. Hinter dem düsteren Look steckt aber Lebensfreude.

Wer in der „dunklen Szene“ etwas auf sich hält, kommt am WGT nicht vorbei.

Inzwischen haben auch Plattenfirmen, Schmuckhändler und Mode-Labels die „Schwarze Macht“ erkannt, aus dem Klassentreffen wurde schleichend ein kommerzieller Supermarkt mit zahlungskräftiger Kundschaft. Für die Macher das Signal, das 9. WGT professionell zu gestalten.

Doch das Jahr 2000 wird als das Chaos-Festival in die Geschichte eingehen. Für 200 Bands wurden die besten Hotels reserviert, 65 Bühnen an 40 Spielorten wurden vorbereitet - 19 lokale Produktionsleiter durften 600 Mitarbeiter anleiten, 25.000 Karten wurden verkauft.

Sehen und gesehen werden: Beim inoffiziellen Festival der untragbaren Mode ist das gesamte Stadtgebiet der Laufsteg.
Sehen und gesehen werden: Beim inoffiziellen Festival der untragbaren Mode ist das gesamte Stadtgebiet der Laufsteg.

Doch diese Einnahme reichte bei weitem nicht aus, das opulent geplante Festival zu retten. Die Veranstalter waren pleite. Für die Fans spielten die Bands auch ohne Gage, doch sämtliche Ordner waren abgezogen. Das Ende des WGT schien besiegelt.

Da geschah ein kleines Wunder: Die Festival-Besucher nahmen die Organisation selbst in die Hand, bildeten provisorische Programmleitungen und Orga-Teams. Etliche technische Dienstleister willigten ein, auch kostenlos mitzuarbeiten. Aus Chaos wurde Gemeinschaftsgefühl.

Seither gibt es tatsächlich eine professionelle Agentur. Die Besucher haben sich auf 20.000 eingependelt - und selbst die Leipziger Wirtschaft freut sich jedes Jahr zu Pfingsten auf die Schwarzkittel...

Foto: imago/Seeliger (2), Archiv, Mahmoud Dabdoub, imago/Seeliger, imago/Christian Grube (2), imago/Star-Media

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