Vorsicht beim Pilze sammeln: Das solltet Ihr unbedingt beachten

Leipzig - Mit dem Herbstbeginn geht auch die Pilz-Saison los. Aber Vorsicht beim Sammeln: Eine Pilzvergiftung kann schlimme Folgen haben!

Am besten, Ihr sammelt nur die Pilze ein, die Ihr auch wirklich kennt. (Symbolbild)
Am besten, Ihr sammelt nur die Pilze ein, die Ihr auch wirklich kennt. (Symbolbild)  © DPA

Deshalb informieren die Johanniter alle Leipziger nochmals vorab über die wichtigsten Sicherheits-Hinweise bei der "Futter-Suche" im Wald. Klar ist: Am besten landen auch nur die Erdlinge im Körbchen, die Ihr auch wirklich kennt. Auch Bestimmungsbücher und Pilze-Apps sind nicht immer eindeutig.

Rat könnt Ihr Euch auch bei einem Sachverständigen der Deutschen Gesellschaft für Mykologie holen. Solltet Ihr doch mal den falschen Pilz erwischt haben, gilt es, schnell zu handeln. "Ruhe bewahren und unter der Notrufnummer 112 professionelle Hilfe rufen, das sind die besten Hilfsmittel. Wer nach einem Pilzessen bewusstlos wird, sollte sofort in die stabile Seitenlage gebracht werden", empfiehlt Peter Appelt, Landesausbildungsleiter der Johanniter in Leipzig.

Symptome einer Pilzvergiftung sind Bauchschmerzen, Übelkeit, Schweißausbrüche, Durchfall, Erbrechen oder eine Gelbfärbung der Haut. Die können auch erst nach mehreren Stunden oder Tagen auftreten.

Und aufgepasst: Nicht nur Giftpilze sind schädlich. Auch bei zu langer Lagerung und falscher Zubereitung könnte es Euch erwischen.

Titelfoto: DPA


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