Von Hitze und Trockenheit bedroht! In Leipzig sterben jetzt schon Bäume ab

Leipzig - Nach den Regentagen kam Ende letzter Woche der Sommer zurück. Während sich die Leipziger freuen, setzen Hitze und Trockenheit den Bäumen in der Messestadt ordentlich zu. Das berichte die Stadt Leipzig am Dienstag,

Auch Leipziger Bürger können etwas für ihre Bäume tun.
Auch Leipziger Bürger können etwas für ihre Bäume tun.  © dpa/Jan Woitas

Je nach Standort sind die Bäume unterschiedlich schlimm betroffen: im Auwald geht es den Bäumen verhältnismäßig gut, denn viele Bäume sind hier mit ihrem Wurzelsystem direkt mit der Grundwasserleitung verbunden.

In öffentlichen Grünanlagen hingegen sind es vor allem die älteren Bäume, die leiden: das liegt daran, dass die tieferen Bodenschichten ab einem halben Meter bis zwei Meter Tiefe stark ausgetrocknet sind.

Punktuell kommt es dabei zum Absterben insbesondere von Ahorn, Birke, Rotbuche und Nadelgehölzen.

Problematisch wird es auf neuaufgeforsteten Bäumen, die noch kein tiefes Wurzelwerk haben. Diese werden in den ersten drei Jahren nach der Verpflanzung von Firmen gewässert.

Bei den anhaltenden Wetterbedingungen muss das "Gießen" allerdings noch intensiviert werden. Zentrumsnah werden so gerade 678 Bäume bewässert, da hier die Temperaturen höher sind als in den Randgebieten der Stadt.

Zukünftig sollen Mitarbeiter der Stadt berücksichtigen, dass nur noch Arten in Leipzig gepflanzt werden, die den standörtlichen Verhältnissen angepasst sind.

Leipziger Bürger können helfen, indem sie zweimal täglich einen Eimer Wasser an die Bäume in ihrer Umgebung gießen. So lockert sich die Erde und das Wasser gelangt bis zu den Wurzeln. Jeder Tropfen sei dabei entscheidend, berichtet die Stadt.

Bürger sollen den Bäumen vor ihrer Haustür täglich einen Eimer Wasser gönnen.
Bürger sollen den Bäumen vor ihrer Haustür täglich einen Eimer Wasser gönnen.  © Swen Pförtner/dpa

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