Schon wieder! Teenie-Gang geht in Leipzig auf 14-Jährige los

Leipzig - Etwa zwei Wochen nach einer vergleichbaren Tat wurde im Bereich des Shopping-Centers "Höfe am Brühl" erneut ein junger Mensch von einer größeren Gruppierung angegriffen und verletzt.

Nachdem eine Teenie-Gang im Einkaufszentrum "Höfe am Brühl" mit der Security aneinander geriet, gingen sie wenig später auf ein 14-jähriges Mädchen los. (Symbolbild)
Nachdem eine Teenie-Gang im Einkaufszentrum "Höfe am Brühl" mit der Security aneinander geriet, gingen sie wenig später auf ein 14-jähriges Mädchen los. (Symbolbild)  © DPA

Diesmal traf es ein 14 Jahre altes Mädchen, das am Samstagabend gegen 20.55 Uhr von mehreren Jugendlichen im Zentrum geschlagen wurde. Als die Teenagerin am Boden log, wurde auf sie eingetreten und an ihren Haaren gezogen.

Eine in der Gang befindliche Tatverdächtige zückte plötzlich ein Messer mit einer Klingenlänge von 5 Zentimetern und wollte auf die 14-Jährige einstechen. Glücklicherweise verfehlte die Angreiferin ihr Ziel, den Oberarm des Mädchens, aber.

Bereits am Nachmittag wurde die Gruppierung auffällig. Nach Polizeiangaben geriet sie mit dem Sicherheitspersonal der "Höfe am Brühl" aneinander.

Die Leipziger Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Ähnlicher Vorfall kurz nach Weihnachten

Schon am 27. Dezember hatte sich im Innenstadtbereich ein ähnlicher Vorfall ereignet (TAG24 berichtete). Dabei wurde ein 18-Jähriger von einer etwa 25-köpfigen Gruppe (zirka 14 bis 20 Jahre alt) heraus ebenfalls unter anderem ins Gesicht geschlagen und getreten. Als er flüchten wollte, wurde ihm von hinten in die Beine getreten. Erst als die Security des Einkaufszentrum einschritt, ließ die Gang von ihm ab.

Zuvor hatte er laut Polizei versucht, einen Streit der Gruppe in den "Höfen am Brühl" zu schlichten. Der 18-Jährige wurde verletzt, hatte starke Schmerzen und erstattete schließlich Anzeige bei der Polizei. Diese hat die Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung aufgenommen.

Ob es einen Zusammenhang zwischen beiden Taten gibt, müssen die Beamten nun klären.

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