Nach kuriosen Crashs: Ramponierte Haltestelle bekommt neue Bahnsteigkante

Leipzig - Die mehrfach durch auf Gleise gekippte Fahrzeuge in die Schlagzeilen geratene Haltestelle Hohe Straße auf der Karl-Liebknecht-Straße wird repariert.

Mit Baggern und Kränen wurden die neuen Betonteile an der Bahnsteigkante der Haltestelle Hohe Straße eingesetzt.
Mit Baggern und Kränen wurden die neuen Betonteile an der Bahnsteigkante der Haltestelle Hohe Straße eingesetzt.  © Nico Zeißler

Seit mehreren Tagen laufen die Bauarbeiten an der erhöhten Haltestelle im Leipziger Süden. Die Bahnsteigkante an der ramponierten Straßenseite wurde komplett ausgetauscht.

Bagger und Bauarbeiter waren damit beschäftigt, die beschädigten Betonteile durch neue zu ersetzen.

Der Straßenbahnverkehr ist durch die Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt. Die Karl-Liebknecht-Straße ist wegen anderer Gleisbauarbeiten sowie noch bis voraussichtlich 16. Juli für Trams gesperrt. Es verkehrt Schienenersatzverkehr per Bussen.

Im August 2017 rutschte ein türkischer Brummi-Fahrer mit seinem Lkw stadteinwärts von der Bahnsteigkante, blieb stecken. In einer aufwendigen Rettungsaktion konnten Kameraden der Feuerwehr das tonnenschwere Fahrzeug bergen (TAG24 berichtete).

Drei Monate zuvor kippte ein Auto auf die Gleise, auch dieses blieb stecken und musste geborgen werden (TAG24 berichtete). Nach den beiden Missgeschicken trug die Bahnsteigkante große Schäden davon. Nun wurde sie ausgetauscht.

Im August 2017 kippte dieser Sattelschlepper auf die Gleise.
Im August 2017 kippte dieser Sattelschlepper auf die Gleise.
Drei Monate zuvor blieb ein weißes Auto auf der Bahnsteigkante stecken.
Drei Monate zuvor blieb ein weißes Auto auf der Bahnsteigkante stecken.

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