Irre Verfolgungsjagd auf der Jahnallee! Radler (40) hatte allen Grund zu flüchten

Leipzig - Irre Verfolgungsjagd am Mittwochnachmittag in Leipzig!

Eine Fahrradstaffel der Polizei nahm die Verfolgung des Verkehrsrowdies auf, konnte ihn nach einer Flucht durch die Jahnallee am Waldplatz stoppen. (Symbolbild)
Eine Fahrradstaffel der Polizei nahm die Verfolgung des Verkehrsrowdies auf, konnte ihn nach einer Flucht durch die Jahnallee am Waldplatz stoppen. (Symbolbild)  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Eine Fahrradstaffel der Polizei war auf der Jahnallee stadteinwärts unterwegs, als ihr gegen 13.10 Uhr auf Höhe der Kreuzung Thomasius-/Leibnizstraße ein Radler vom Ranstädter Steinweg kommend auf der falschen Straßenseite entgegen fuhr.

Der 40-Jährige wurde von dem Beamten aufgefordert stehen zu bleiben. Daraufhin fuhr er auf den Fußweg und radelte schnell davon. "Dabei mussten mehrere Fußgänger ausweichen, um nicht umgefahren zu werden", so Polizeisprecherin Katharina Geyer.

Danach wechselte der Zweiradfahrer auf die Jahnallee, setzte seine waghalsige Tour weiter auf der falschen Seite fort.

Geyer: "Erneut mussten die Fahrer in ihren Fahrzeugen bremsen und ausweichen, um eine Kollision zu verhindern."

Die Polizisten verfolgten den 40-Jährigen weiter, riefen erneut, dass er anhalten solle.

Unbeeindruckt fuhr er jedoch weiter, überquerte eine rote Ampel am Waldplatz. Als es dort dann aber zu einer gefährlichen Situation kam, flüchtete er zu Fuß weiter. Doch die Beamten konnten ihn festhalten und zu Boden bringen. "Der Fliehende quittierte dies mit den Worten, ob es denn nicht auch freundlicher ginge", so die Polizeisprecherin.

Bei der Überprüfung seiner Papiere stellte sich dann heraus, dass gegen ihn ein nationaler Haftbefehl vom Amtsgericht Leipzig vorlag. Der Radler-Rowdie wurde in die JVA gebracht. Ermittlungen wegen Nötigung im Straßenverkehr laufen.

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