Kältebus soll Obdachlose vor eisigen Temperaturen retten

Ein Bild, dass wohl alltäglicher werden wird. Obdachlose, die in keiner Wohnung leben. Und der Winter kommt. (Symbolbild)
Ein Bild, dass wohl alltäglicher werden wird. Obdachlose, die in keiner Wohnung leben. Und der Winter kommt. (Symbolbild)

Leipzig - In der Messestadt soll es bald einen sogenannten "Kältebus" für Menschen ohne Dach über dem Kopf bekommen.

Wenn es kalt und dunkel wird, kuscheln wir uns am liebsten zu Hause ein. Was aber passiert mit denjenigen, die kein Zuhause haben? Viele Obdachlose verbringen den Winter in der Stadt auf der Straße. Die Fraktion der Linken fordert deshalb, bis November 2018 einen Kältebus für Obdachlose einzurichten.

In anderen Städten, wie Berlin, Frankfurt am Main, Köln, Hannover oder Hamburg gibt es den Bus bereits. Das Gefährt besucht Betroffene regelmäßig auf der Straße, bietet Grundversorgung, wie heiße Getränke Kleidung und Lebensmittel und fährt sie auf ihren Wunsch zu einem sicheren Übernachtungsplatz.

Immer mehr Menschen leben in Deutschland auf der Straße oder nutzen Notunterkünfte. Leider kommt es auch immer wieder zu Fällen, bei denen Obdachlose in der Kälte sterben.

So war erst vor wenigen Tagen ein Mann in Berlin aufgefunden worden, der vermutlich an Unterkühlung gestorben war (TAG24 berichtete).


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