Dramatische Rettung! Hier wird nach dem Leipziger Snowboarder (†39) gesucht

Ein rund 20-köpfiger Rettungstrupp suchte nach dem Snowboarder aus Leipzig.
Ein rund 20-köpfiger Rettungstrupp suchte nach dem Snowboarder aus Leipzig.

Kaltenbach/Österreich - Bei einer Abfahrt mit seinem Snowboard abseits der freigegebenen Piste ist am Sonntag ein Mann (†39) aus Leipzig tödlich verunglückt (TAG24 berichtete). Bilder zeigen die dramatische Suche nach ihm.

Der 39-Jährige war am Abend gegen 21 Uhr mit Bekannten zum gemeinsamen Snowboarden verabredet gewesen. Doch er erschien nicht am vereinbarten Treffpunkt.

Seiner Frau schickte er an dem Tag gegen 14.30 Uhr noch ein Bild per WhatsApp, das ihn kurz vor der Abfahrt in dem Skigebiet Hochzillertal zeigt. Kurz darauf soll er dort verunglückt sein.

Freunde des Leipzigers alarmierten die Bergrettung, nachdem der 39-Jährige 21 Uhr nicht erschienen war. Es startete eine Suchaktion mit rund 20 Helfern.

Gegen 1 Uhr in der Nacht wurde die Suche vorerst erfolglos abgebrochen, gegen kurz vor 3 Uhr jedoch wieder in anderer Stelle aufgenommen. Die Frau des Snowboarders hatte dessen Handy orten können.

Kurz darauf fand der Suchtrupp seine Leiche kopfüber in einer Mulde um Schnee stecken. Nachrutschender Schnee hatte ihn komplett verschüttet, lediglich die Unterseite seines Snowboards schaute noch heraus.

Er wurde mit einer Trage ins Tal abtransportiert. Zudem soll der 39-Jährige keine Lawinenschutzausrüstung getragen beziehungsweise bei sich gehabt haben. Ob diese ihn nach dem Unfall geholfen hätte, ist unklar.

Bereits am Sonntagvormittag war ein 30-jähriger Skifahrer aus Oberwiesenthal von einer Lawine in den bayrischen Alpen verschüttet worden. Er konnte sich zwar selbstständig befreien, starb jedoch später im Krankenhaus (TAG24 berichtete).

Zwischenzeitlich wurde die Suche abgebrochen, nach einer Handyortung aber wieder aufgenommen.
Zwischenzeitlich wurde die Suche abgebrochen, nach einer Handyortung aber wieder aufgenommen.
Gegen 3 Uhr in der Nacht zu Montag wurde die Unterseite seines Snowboards entdeckt. Für den 39-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Gegen 3 Uhr in der Nacht zu Montag wurde die Unterseite seines Snowboards entdeckt. Für den 39-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

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