Zulieferer-Streit bei VW: Bürgermeister fordern neues Konzept

Leipzig - Im Streit zwischen VW und dem Zulieferer Prevent haben sich die SPD-Oberbürgermeister von Leipzig und Saarbrücken zu Wort gemeldet.

Beschäftigte von Prevent-Töchtern demonstrierten Ende April vor dem Kartellgericht. Der Zoff mit VW schwelt weiter. Oben die Oberbürgermeister Burkhard Jung (Leipzig) und Charlotte Britz (Saarbrücken).
Beschäftigte von Prevent-Töchtern demonstrierten Ende April vor dem Kartellgericht. Der Zoff mit VW schwelt weiter. Oben die Oberbürgermeister Burkhard Jung (Leipzig) und Charlotte Britz (Saarbrücken).  © DPA

Burkhard Jung (60, Leipzig) und Charlotte Britz (60, Saarbrücken) fordern ein tragfähiges und langfristig ausgelegtes Konzept, um die Jobs zu sichern.

In Leipzig beschäftigt die Prevent-Tochter Neue Halberg Guss 700 Mitarbeiter. Die Rathaus-Chefs befürchten, dass die Tochterfirmen in den Streit zwischen VW und Prevent hineingezogen werden.

Dabei geht es um die Kündigung von Lieferverträgen durch VW, die Prevent nicht akzeptiert. VW argumentiert, man habe sich bei Abschluss der Vereinbarung bedroht gefühlt. Gemeint ist ein früherer Lieferboykott.

Am heutigen Freitag will das Kartellgericht in Leipzig in einem Eilverfahren entscheiden. Die Prevent-Tochter ES Guss Schönheide wehrt sich gegen die VW-Kündigung.


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