Kasernenbrand in Leipzig: Zündeten diese Männer die Halle an?

Leipzig - Nach dem Brand eines leerstehenden Gebäudes auf dem Gelände der ehemaligen General-Olbricht-Kaserne in der Max-Liebermann-Straße hat die Polizei mehrere Verdächtige geschnappt.

Dem linken Tatverdächtigen wurden Plastiktüten über die Hände gestülpt, um eventuell Brandbeschleuniger nachweisen zu können. Der rechte wird gerade von einer Polizisten befragt.
Dem linken Tatverdächtigen wurden Plastiktüten über die Hände gestülpt, um eventuell Brandbeschleuniger nachweisen zu können. Der rechte wird gerade von einer Polizisten befragt.  © Holger Baumgärtner

Die Personen werden verdächtigt, das Feuer im Stadtteil Gohlis-Nord absichtlich gelegt zu haben.

Mindestens einer der Männer bekam zur Beweissicherung Plastiktüten über die gefesselten Hände gestülpt, um eventuell Brandbeschleuniger nachweisen zu können.

Der Brand war am Freitagabend gegen 21.45 Uhr ausgebrochen. Die alarmierte Feuerwehr konnte die Flammen in der 20 x 25 Meter großen Halle relativ schnell unter Kontrolle bringen.

Über die Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Auf dem stillgelegten Kasernengelände hatte es in den letzten Jahren mehrfach gebrannt.

Die Feuerwehr konnte den Brand in einer leerstehenden Halle der ehemaligen Olbricht-Kaserne recht schnell unter Kontrolle bringen.
Die Feuerwehr konnte den Brand in einer leerstehenden Halle der ehemaligen Olbricht-Kaserne recht schnell unter Kontrolle bringen.  © Holger Baumgärtner
Über dem Stadtteil Gohlis war eine dicke schwarze Rauchsäule zu erkennen.
Über dem Stadtteil Gohlis war eine dicke schwarze Rauchsäule zu erkennen.