Gewalt-Exzess! Räuber treten Opfer bis zur Bewusstlosigkeit

Zwei Zeugen konnten der Polizei die mutmaßlichen Räuber beschreiben. (Symbolbild)
Zwei Zeugen konnten der Polizei die mutmaßlichen Räuber beschreiben. (Symbolbild)  © DPA

Leipzig - Brutaler Überfall in Leipzig-Schleußig: Zwei Männer haben einen 40-Jährigen in der Nacht zu Sonntag ausgeraubt und zusammengetreten. Offenbar störte es die Täter nicht einmal, dass sie dabei beobachtet wurden.

Die beiden Unbekannten fielen gegen 0.15 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus in der Könneritzstraße über ihr Opfer her.

Sie traten unzählige Male auf den 40-Jährigen ein, sodass dieser vor Schmerz schrie. Die Schreie weckten einen Anwohner, der die Szene sah und die Täter aufforderte, von dem Mann abzulassen.

Die doch beiden Räuber interessierte das offensichtlich wenig. Zumindest trat einer der beiden noch mehrere Male mit der Schuhspitze in den Oberkörper des am Boden liegenden 40-Jährigen.

Anschließend flüchteten er und sein Komplize mit dem Rucksack ihres Opfers. Auf der Flucht begegneten die Täter nach Polizeiangaben einem zweiten Zeugen.

Dieser sah die Unbekannten zügig die Könneritzstraße stadtauswärts laufen. Dabei sah es so aus, als ob sie einen Rucksack durchsuchten. Kurz darauf sah der Zuge nicht weit von sich den am Boden liegenden Mann. Er eilte sofort zu ihm, auch der erste Zeuge, der Anwohner, war zu dem verletzten 40-Jährigen geeilt.

Die beiden Zeugen beschrieben die Räuber folgendermaßen:

  • 1. Täter: arabischer Typ, auffallend schlank, Mitte zwanzig, Dreitagebart, ca. 1,75 Meter groß, rundes Gesicht, weißes Basecap, dunkle Oberbekleidung, dunkelblaue Jeans, Nike-Turnschuhe.
  • 2. Täter: arabischer Typ, schlanke Gestalt, 1,80 bis 1,85 Meter groß, schwarze, kurze, nach hinten gegelte Haare, schmales, spitzes Gesicht, Dreitagebart, dunkle Oberbekleidung, dunkle Hose, Turnschuhe.

Das 40-jährige Opfer war vor Ort zunächst nicht ansprechbar. Er wurde zuerst in einem Rettungswagen behandelt und kam dann zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

Titelfoto: DPA


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