Am Rosensonntag: "Waffen"-Verbot beim Leipziger Karnevals-Umzug!

Lachen entwaffnet: Der Leipziger Karnevals e.V. und die Städtische Polizei hoffen auf ein fröhliches und friedliches Spektakel am 26. Februar. (Symbolbild)
Lachen entwaffnet: Der Leipziger Karnevals e.V. und die Städtische Polizei hoffen auf ein fröhliches und friedliches Spektakel am 26. Februar. (Symbolbild)  © DPA

Leipzig - Am 26. Februar ist es wieder so weit: Der Karneval zieht durch die Stadt! Damit der Umzug am Rosensonntag friedlich abläuft, hat der Leipziger Karneval e. V. ein Verbot für Scheinwaffen verhangen.

Die Polizei habe die Narren um Mithilfe gebeten, so Steffen Hoffmann, Präsident des Förderkomitees des Leipziger Karneval e. V. Viele Kostümierungen seien inzwischen so ausgefeilt, dass auf den ersten Blick kaum auszumachen sei, ob es sich bei einer Requisite um echte- oder Plastikgeschosse handelt.

"Waffen"-Kontrollen wird es allerdings nicht geben. Hoffmann weiß aber auch um die Schwierigkeit für die Polizei, alles stets im Blick zu haben. Gegenüber TAG24 sagt er:

"Wir setzen unser Vertrauen in die Menschen. Wenn sich jeder ein wenig in den anderen hineinversetzt, wird es ein schöner Tag für alle."

Bedeutet: Spielzeugpistolen, Plasteschwerter, Kunstoffgewehre- alles unerwünscht. Räuber und Gendarm feiern in diesem Jahr in froher Eintracht einen der letzten Höhepunkte der Karnevals-Saison.

Und für ein bis auf die Zähne bewaffnetes Kostüm à la Lara Croft wird es wahrscheinlich eh noch ein wenig zu kalt sein.

Auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden: oben die echte Waffe, unten eine Plastik-Attrappe.
Auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden: oben die echte Waffe, unten eine Plastik-Attrappe.  © DPA

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