Wie viele Schadstoffe stecken in der Leipziger Luft?

Leipzig - Die Leipziger können mithelfen, der Luftverschmutzung in der Stadt auf den Grund zu gehen.

Eine Woche lang sollen die Teilnehmer mit einem Messegrät mindestens eine halbe Stunde am Tag spazieren gehen.
Eine Woche lang sollen die Teilnehmer mit einem Messegrät mindestens eine halbe Stunde am Tag spazieren gehen.  © Leibniz Institut/ Stephanie Schüttauf

Nicht erst seit dem Dieselfahrverbot wird in Leipzig über Schadstoffe in der Luft diskutiert. In der Messestadt gelten bisher zwar noch keine Sperrzonen für Dieselfahrzeuge, doch ganz sauber ist auch Leipzig nicht.

Mit 50 Maßnahmen, die im Luftreinhalteplan festgehalten wurden, sollen Feinstaub und Stickoxid in Zukunft weiter eingedämmt werden. Dabei setzt die Stadt vor allem auf Elektro-Mobilität und die Stärkung des Umweltverbundes.

Damit die Leipziger Bürger ein Gefühl dafür bekommen, wie schmutzig es in ihrer Umgebung oder vielmehr in "ihrer" Luft ist, ruft das Leibniz Institut für Troposphärenforschung zum Messen auf. Die Testpersonen bekommen für eine Woche ein Messegerät in einem Rucksack, mit dem sie mindestens eine halbe Stunde am Tag spazieren gehen sollten.

Die Informationen werden dann aufs Smartphone geladen und nach Abschluss der Messungen mit den Forschern des Instituts gemeinsam ausgewertet. Wie hoch ist die Belastung zum Beispiel in der Nähe einer Baustelle? Wie nehmen wir die Belastung der Luft um uns herum wahr?

Genau solchen Fragen wollen die Wissenschaftler gemeinsam mit den Leipzigern auf den Grund gehen. Wer mitmachen möchte, kann sich >>> hier anmelden.

Nicht erst seit der Diesel-Diskussion ist die Luftverschmutzung in Leipzig ein Thema.
Nicht erst seit der Diesel-Diskussion ist die Luftverschmutzung in Leipzig ein Thema.  © DPA/ 123RF

Titelfoto: DPA/ 123RF

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