Aktivisten protestieren in der City gegen Rechts auf der Buchmesse

Leipzig - Am Dienstagabend versammelten sich zahlreiche Aktivisten auf dem Augustusplatz, um gegen Rechtspopulismus auf der Leipziger Buchmesse zu protestieren.

Die Leipziger Politikerin Irena Rudolph-Kokot sprach vor den Teilnehmern auf dem Augustusplatz. Im Hintergrund sichern Polizeibeamte die Kundgebung ab.
Die Leipziger Politikerin Irena Rudolph-Kokot sprach vor den Teilnehmern auf dem Augustusplatz. Im Hintergrund sichern Polizeibeamte die Kundgebung ab.

Den Auftakt der Leipziger Buchmesse nutzte das Aktionsbündnis "Leipzig liest weltoffen", um auf das Thema aufmerksam zu machen. In jedem Jahr stellen auf der Messe auch rechtspopulistische Verlage aus, was immer wieder zu Protest führt. So forderte unter anderen Linken-Politikerin Juliane Nagel ein Verbot derartiger Verlage, doch die Stadt entschied sich dagegen. Wie auch in diesem Jahr.

Das Bündnis, das sich in diesem Jahr als Reaktion auf diese Entscheidung gründete, rief unter dem Motto "Kein Regalmeter für Faschismus" die Leipziger dazu auf, ein "Büchermeer" zu bilden und sich so symbolisch gegen Rechts zu solidarisieren.

"Wir wollen auf der Kundgebung auch zeigen, was für uns eine demokratische, vielfältige und weltoffene Stadt bedeutet", ergänzt Henry Lewkowitz, Geschäftsführender stellv. Vorsitzender des Erich-Zeigner-Haus e.V.

Zahlreiche Menschen folgten dem Aufruf.

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