"Alles aussteigen!" Bundespolizei zieht vor Lok gegen CFC Schwarzfahrer aus dem Verkehr

Leipzig - Vor dem Regionalliga-Match zwischen Lok Leipzig und dem Chemnitzer FC bat die Polizei zur Fahrkartenkontrolle.

Die mitgereisten Anhänger unterstützten das Team bei der Niederlage im Bruno-Plache-Stadion.
Die mitgereisten Anhänger unterstützten das Team bei der Niederlage im Bruno-Plache-Stadion.  © imago (Symbolbild)

Wie die Bundespolizei am Sonntag mitteilte, hieß es für 210 Chemnitzer Anhänger im Bahnhof Liebertwolkwitz: "Alles aussteigen. Fahrkartenkontrolle von Allen".

Für die Ticketüberprüfung der Fußball-Fans hatte die Mitteldeutsche Regiobahn zum Spiel in Leipzig extra einen Sonderhalt eingerichtet.

Nachdem alle Mann den Zug verließen, ließ sich das Zugpersonal unter Unterstützung der Bundes- und Landespolizei von allen die Fahrkarten vorzeigen.

Der Großteil der Reisenden hatte tatsächlich ein Ticket dabei.

Doch 17 Personen fuhren schwarz.

Die Rückfahrt nach Chemnitz mussten diese Fans natürlich mit einer Fahrkarte antreten. Außerdem haben sie eine Strafanzeige wegen des Erschleichens von Leistungen am Hals.

Die Chemnitzer Fans wurden schließlich mit Shuttle-Bussen ins Bruno-Plache-Stadion gefahren. Nach umkämpften 90 Minuten siegte Lok mit 4:2, obwohl der CFC nach 20 Minuten bereits mit 2:0 führte (TAG24 berichtete).

Ein Zug der Mitteldeutschen Regiobahn hält am Bahnhof. Für das Spiel der Chemnitzer in Leipzig wurde ein Extra-Halt eingerichtet, um die Tickets zu kontrollieren.
Ein Zug der Mitteldeutschen Regiobahn hält am Bahnhof. Für das Spiel der Chemnitzer in Leipzig wurde ein Extra-Halt eingerichtet, um die Tickets zu kontrollieren.  © Holm Helis (Symbolbild)

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