Sperrbezirk aufgehoben: Gefährliche Seuche im Leipziger Westen besiegt

Leipzig - Mitte Juni wurde bei einem Bienenvolk in Leipzig-Lindenau die sogenannte Amerikanische Faulbrut festgestellt. Die betroffenen Völker mussten getötet werden - dadurch konnte die Ausbreitung der Seuche verhindert werden.

Das betroffene Bienenvolk wurde getötet - die Krankheit hatte sich aber nicht ausgebreitet. (Symbolbild)
Das betroffene Bienenvolk wurde getötet - die Krankheit hatte sich aber nicht ausgebreitet. (Symbolbild)  © Waltraud Grubitzsch/dpa

Nachdem die Amerikanische Faulbrut am 12. Juni in Lindenau festgestellt worden war, wurde zwischen der Georg-Schwarz-Straße, der Lützner Straße, dem Hafenbecken und der Bahnschiene ein Sperrbezirk gebildet (TAG24 berichtete). Dieser konnte laut dem Amt für Veterinär- und Lebensmittelaufsicht nun aufgehoben werden.

Das betroffene Bienenvolk wurde getötet und alle weiteren im Sperrbezirk befindlichen Bienenvölker zweimal untersucht. Glücklicherweise hatte sich die Krankheit nicht weiter ausgebreitet.

Die Amerikanische Faulbrut wird durch Bakterien verursacht und von Biene zu Biene übertragen. Dadurch können beträchtliche Schäden in den Bienenvölkern entstehen. Für den Menschen sind die Bakterien allerdings ungefährlich.

Die Amerikanische Faulbrut wird von Biene zu Biene übertragen.
Die Amerikanische Faulbrut wird von Biene zu Biene übertragen.  © Robert Michael/dpa

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