Was tun die LVB gegen das Gedränge in Bussen und Bahnen?

Leipzig - Es wird eng in Leipzigs Straßenbahnen! Und auch an den Haltestellen herrscht immer mehr Gedränge. Deshalb wollen die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) noch in diesem Jahr mit dem Ausbau zentraler Zugangspunkte beginnen.

Nach den Sommerferien starten die Bauarbeiten am Leipziger Hauptbahnhof.
Nach den Sommerferien starten die Bauarbeiten am Leipziger Hauptbahnhof.  © DPA

"Im Alltag spüren unsere Kunden diesen Zuwachs in den Fahrzeugen, aber auch an Haltestellen. Besonders an den zentralen Umstiegspunkten wie am Hauptbahnhof wird es spürbar voller, sodass wir hier Platz schaffen müssen", beschreibt Ronald Juhrs, Geschäftsführer für Technik und Betrieb der LVB, die Situation.

Genau dort soll nach den Sommerferien angesetzt werden. Einige Kioske und Geländer werden weichen müssen, um mehr Platz für die wartenden Fahrgäste zu schaffen. Auch ein zusätzlicher Zugang zum Hauptbahnhof soll als Mittelfurt eingerichtet werden. Auch die Arbeiten an der Plagwitzer Brücke nehmen ihren Lauf.

Insgesamt investieren die LVB rund 29 Millionen Euro in die Leistungsfähigkeit des Netzes in diesem Jahr.

Und noch ein Thema könnte die Verkehrsbetriebe derzeit beschäftigen: Leipzigs SPD und der Ökolöwe - Umweltbund e.V. fordern das 365-Euro-Jahresticket für die Stadt (TAG24 berichtete).

Nicht nur im Winter herrscht großes Gedränke an Bus- und Bahnhaltestellen.
Nicht nur im Winter herrscht großes Gedränke an Bus- und Bahnhaltestellen.  © DPA

Titelfoto: DPA

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