DEFA-Star Kathrin Sass macht krasses Geständnis

Leipzig - In der letzten Sendung des MDR-Riverboats schoss sich DEFA-Star Kathrin Sass auf Zoodirektor Jörg Junhold ein und fragte ganz genau nach, wie es denn um das Wohl der Tiere im Leipziger Zoo steht.

"Geht's den Tieren denn auch gut?", fragt sich Schauspielerin Kathrin Sass.
"Geht's den Tieren denn auch gut?", fragt sich Schauspielerin Kathrin Sass.  © Screenshot/ MDR Riverboat

Dass Schauspielerin Katrin Sass (62) gern mal eine flotten Spruch raushaut, ist bekannt. Im MDR-Riverboat nahm sie jetzt erst den Leipziger Zoo-Direktor Jörg Junhold in die Mangel und erzählte dann, dass sie Tiere sowieso viel lieber mag als Menschen…

Als Junhold gerade freudestrahlend über den kleinen Baby-Elefanten sprach, um den wohl die ganze Welt den Zoo Leipzig derzeit beneidet, will Katrin Sass von dem Zoo-Sachverständigen wissen: „Ich denke immer, wenn ich in Zoos bin: Geht es den Tieren gut?“

Junhold, ganz Profi, kennt solche Fragen natürlich. „Also das kann ich mit Fug und Recht sagen: Nicht nur in unserem Zoo, sondern in allen Zoos in Mitteleuropa, die wissenschaftlich geleitet sind und den großen Zooverbänden angehören“, sagt er.

„Dort geht es allen Tieren gut. Dort gibt es hochqualifizierte Leute. Wenn da ein Tier leiden würde, würden die Tierpfleger mitleiden. Wir haben die höchsten Standards in der Welt und ich kann mit Fug und recht wirklich sagen: Den Tieren geht es blendend.“

Das reicht dem einstigen DEFA-Star aber noch nicht. Sie entgegnete: „Aber sie sind in Käfigen…“ Stimmt, meinte Junhold. „Warum brauchen Tiere ein großes Revier? Meistens um Futter zu suchen. Wir im Zoo sind dafür verantwortlich, dass sie Sozialpartner haben, eine Gehege-Einrichtung haben, die artgemäß ist. Bei uns gibt es Vollverpflegung und einen Tierarzt, der nach den Tieren schaut, es ist wissenschaftlich belegt, dass die Lebensdauer der Tiere im Zoo viel länger ist.“

Eine WG mit Tieren oder Senioren?

Warum sich die Schauspielerin so sehr für die Situation der Tiere im Zoo interessiert? Das wurde später im Gespräch mit ihr klar.

Moderatorin Kim Fisher (50) erzählte Sass dann im Interview: „Ich bin ja gern mit Tieren zusammen. Ich lebe ja sogar gern eher lieber mit Tieren als mit Menschen.“ Das ist mal ein Geständnis.

„Ich suche ja auch gerade wieder einen neuen Hund, mein Irish Setter und mein Labrador sind beide gestorben. Und für mich sind die ja wie Freunde, deshalb konnte ich die auch nicht erziehen. Ich würde es heute anders machen. Deshalb bin ich ja auch von Berlin aus mitten in den Wald gezogen.“

Aber nicht nur nach einem Hund hält sie Ausschau. Sass überlegt auch, vielleicht eine Alters-WG zu gründen. „Ich habe jetzt tatsächlich kürzlich mit einer Freundin überlegt: Wollen wir uns nicht im Alter zusammen tun und so eine Alters-WG gründen? Und dann dachte ich so naja - ich kümmere mich dann um alles, rufe alle zusammen, miete die Villa, jeder hat zwar seinen Eingang, aber in Wirklichkeit denkt man: Mit der hat es im Urlaub schon nicht geklappt, mit der hat es geknallt, wird das in so einem Haus gehen? Und ich bin ja wieder diejenige, die alles macht und baut und dann sitzt du alleine in so einem Haus.“

Ganz ausgereift ist der Plan also noch nicht…

Auch mit Wetterfrosch Jörg Kachelmann legte sich die Schauspielerin an.
Auch mit Wetterfrosch Jörg Kachelmann legte sich die Schauspielerin an.  © Screenshot MDR-Riverboat

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