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Nach Neger-Tweet: MDR sagt Sendung kurzfristig ab

MDR löst auf Twitter Shitstorm aus

Mit der Ankündigung einer Sendung schoss sich der MDR auf Twitter ein Eigentor und muss sich heftige Anschuldigungen gefallen lassen.

Von Caroline Staude

Leipzig - Das war wohl nichts! Der MDR handelt sich bei Twitter mit einer Sendungsankündigung einen deftigen Shitstorm ein und reagiert, wie ein öffentlich-rechtlicher Sender eigentlich nicht reagieren sollte.

Mit diesem Post löste der MDR einen Shitstorm aus.
Mit diesem Post löste der MDR einen Shitstorm aus.

Los ging's mit dem Hinweis des MDR auf die Radiosendung "dienstags direkt" unter dem Motto: "Politisch korrekt? Das wird man wohl noch sagen dürfen!". Diese kündigten die Social-Media-Redakteure wie folgt an: "Darf man heute noch "Neger" sagen? Warum Ist politische Korrektheit zur Kampfzone geworden?"

Klar, man wollte wohl eine Diskussion provozieren, was dann folgte, war aber ein Shitstorm erster Güte. "Habt ihr keine von Rassismus betroffene Person für die Runde gefunden oder wart ihr nur zu faul zum Suchen? Meine Fresse, löscht euch", schrieb ein Twitter-User. Der MDR, nonchalant, antwortet postwendend.

"Meine Fresse, so schnell sind wir beim Thema..." Dazu die Bitte der Social-Media-Redaktion, nur konstruktive Kommentare zu hinterlassen. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. "Sie wollen konstruktive Kommentare, aber fragen ob das N-Wort okay ist?", fragt da ein User glatt. Ein andere reagiert mit den Worten: "Ist Ihrer Redaktion eigentlich keine Antwort zu blöd?"

MDR ENTSCHULDIGT SICH

Linken-Politikerin Kerstin Köditz (51, l.) sagte ihre und die Teilnahme von Politikwissenschaftler Robert Feustel an der Diskussionsrunde inzwischen wieder ab.
Linken-Politikerin Kerstin Köditz (51, l.) sagte ihre und die Teilnahme von Politikwissenschaftler Robert Feustel an der Diskussionsrunde inzwischen wieder ab.

Nicht nur die Art und Weise, wie der MDR das Thema der Sendung und die Nachfragen dazu verbal händelt, stößt bei Followern des Twitter-Kanals auf Kritik, auch die Gästeliste finden viele alles andere als passend.

"Fauke Petry und Peter Hahne, Petry ehem. AFD und Hahne der rechtspopulistische Ex-Journalist (...). Ihr widert mich an."

Der MDR weist immer wieder darauf hin, sich doch einfach die Sendung anzuhören, um mitzudiskutieren und sich telefonisch in die Show durchstellen lassen zu können.

Einige User treiben die Kritik an der Sendung und dem MDR auf die Spitze. "Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Reihe: "Darf man noch gegen Juden hetzen? Darf man Kleinkinder noch schlagen? (...)". Oder auch: "Darf man heute noch Schwarze beleidigen? Darüber sprechen wir heute mit 4 Weißen."

Mittlerweile reagierte man aber doch noch in der Social-Media-Redaktion und entschuldigte sich für die Wortwahl. "Wir entschuldigen uns für die rhetorisch gemeinte Einstiegsfrage unseres Tweets. Wir haben mit der Überspitzung die Gefühle vieler verletzt", schreibt der Sender nun.

LINKE-POLITIKERIN UND POLITIKWISSENSCHAFTLER SAGEN TEILNAHME AB

Politikwissenschaftler Robert Feustel und die Linken-Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz (51) haben aufgrund der Diskussion nun ihre geplante Teilnahme an der Sendung abgesagt, das gab die Politikerin in einer gemeinsamen Erklärung mit Feustel auf ihrem Twitter-Account bekannt. "Angefragt waren wir zum Thema "politische Korrektheit". Unseres Erachtens ist das ein Kampfbegriff der Rechten, und unser Ziel war, ihn nicht unwidersprochen zu lassen. Das Thema wurde bei einer kurzfristigen Sendungsankündigung mittlerweile in eine Richtung (weiter-)gedreht, die vollends indiskutabel ist. Auf das Konzept der Sendung, den Tenor der Ankündigung und weitere Gäste hatten wir freilich keinen Einfluss", schreibt sie dazu.

Und weiter: "Jene kritischen Stimmen liegen richtig, die grundsätzlich fragen, warum keine Menschen eingeladen wurden, die selbst von Rassismus betroffen sind. Wir danken denen, die uns zeitnah und sachlich sensibilisiert haben. Der von (weiteren) Beleidigungen nur so gespickte “Shitstorm” ringsum ist dagegen sinnlos und unwürdig."

Update, 17.30 Uhr: Wie der Tagesspiegel berichtet, hat der MDR nun die komplette Sendung aus dem Programm gestrichen. Sandro Viroli, Direktor des Landesfunkhauses Sachsen erklärte, die Sendung sei inzwischen nicht mehr ausgewogen. Für Frauke Petry unverständlich: "Schade, dass der MDR es nicht durchgezogen hat. Die Absagen sprechen doch eine eigene Sprache und dokumentieren den Status der Diskussionsfähigkeit", twitterte die ehemalige AfD-Politikerin.

Fotos: Ove Landgraf, Screenshot/Twitter, MDR Sachsen

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