Zeigt der MDR demnächst Amateurpornos aus der DDR?

Eine der privat gefilmten Szenen: Moment des Alltags in einer Stadt zur Nazizeit.
Eine der privat gefilmten Szenen: Moment des Alltags in einer Stadt zur Nazizeit.  © MDR Archiv Höffkes Saeculum

Leipzig - "Der Osten im Privatfilm", so heißt eine neue Dokumentationsreihe, die der MDR zunächst in vier Folgen ausstrahlen wird. Was nach Amateurporno klingt, ist doch in Wahrheit etwas ganz anderes.

Amateure sind zwar am Werk gewesen, doch geht es dabei nicht um Schmuddeliges, sondern um Historisches als Zeugnisse geschichtliche Epochen.

In den ersten beiden Folgen (immer ab 22.05 Uhr) am 21. und 28. November geht es um "Mitteldeutschland unterm Hakenkreuz", in den Folgen drei und vier am 5. und 12. Dezember um "8mm DDR". Die privaten Filme, die auf Super 8, 8mm oder 16mm gedreht wurden, zeigen Alltagsmomente aus allen Lebensbereichen.

Zu sehen sind unter anderem die angeblich "einzigen Farbaufnahmen der weltberühmten Silhouette mit der Frauenkirche, bevor die Stadt im Februar 1945 in Schutt und Asche sank", ist außerdem "ein authentisches, ungeschöntes Bild der DDR-Wirklichkeit".


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