Nie in Haft! Dieser Intensivtäter stach vorm Hauptbahnhof auf eine Frau ein

Der mutmaßliche Messerstecher Ayman S. - der Libyer mit den Rastalocken gilt als Intensivtäter.
Der mutmaßliche Messerstecher Ayman S. - der Libyer mit den Rastalocken gilt als Intensivtäter.

Leipzig - Dieser Fall macht wütend: In der Leipziger Innenstadt hat ein libyscher Asylbewerber am helllichten Tag eine Frau mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt (TAG24 berichtete).

Der Intensivtäter war zuvor schon sechsmal wegen Gewalttaten auffällig, kam aber immer wieder auf freien Fuß.

Offenbar hatte er sich an ihrer sommerlich freizügigen Kleidung gestört: Als die Frau am Nachmittag den Kleinen Willy-Brandt-Platz überquerte, sprang Ayman S. (28) von einer Bank auf und stach laut Polizei unvermittelt auf die 56-Jährige ein. Mit Stich- und Schnittwunden an Schulter und Arm wurde das Opfer in ein Krankenhaus gebracht.

Kurz darauf nahmen Polizisten den Messerstecher fest. Wie so oft in den letzten Monaten. Denn Ayman S. gilt als Intensivtäter.

Auf dem Willi-Brandt-Platz vorm Leipziger Hauptbahnhof ereignete sich die Attacke (Symbolbild).
Auf dem Willi-Brandt-Platz vorm Leipziger Hauptbahnhof ereignete sich die Attacke (Symbolbild).  © Ralf Seegers

Verfahren wegen Drogenhandels, Bedrohung, Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie wegen zahlreicher Gewaltdelikte wurden und werden gegen den 2015 zugereisten Libyer geführt.

Seit März wurde der Asylbewerber sechsmal wegen gefährlicher und einfacher Körperverletzung angezeigt, allein viermal im Juli.

Drei Anklagen wegen Körperverletzung aus dem Vorjahr liegen aktuell beim Amtsgericht.

Mal soll er mit einer Hundeleine auf andere Menschen eingedroschen haben, mal mit einer Fahrradkette.

Egal wie heftig der Libyer wütete - nie hatte die Staatsanwaltschaft Antrag auf Haftbefehl gestellt.

Erst jetzt nach der schweren Messerattacke kam der Mann in Untersuchungshaft.

Titelfoto: Ralf Seegers / privat


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