Mitten in Waffenverbotszone: Männer zücken Messer und Pfefferspray

Leipzig - Am Donnerstagabend kam es auf der Leipziger Eisenbahnstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Mitten in der offiziellen Waffenverbotszone zückte einer von beiden sein Reizgassprühgerät - der andere zog daraufhin ein Messer.

Messer, Hammer, Äxte, Schlagstöcke, Reizgas und Schreckschusspistolen dürfen hier nicht mehr mitgeführt werden.
Messer, Hammer, Äxte, Schlagstöcke, Reizgas und Schreckschusspistolen dürfen hier nicht mehr mitgeführt werden.  © dpa/ Sebastian Willnow, imago

Gegen 21.30 Uhr bedrohte ein 29-Jähriger einen 21-jährigen Mann mit einem Pfefferspray und forderte die Herausgabe von dessen Rucksack. Das bestätigte die Leipziger Polizei.

Der Bedrohte zog daraufhin ein Messer, um sich zu verteidigen. Der Angreifer sprühte dem 21-Jährigen das Spray ins Gesicht, woraufhin dieser Augenreizungen und Schmerzen erlitt.

Streifenpolizisten konnten die Auseinandersetzung beenden. Der Angreifer wurde wegen versuchten schweren Raubes vorläufig festgenommen. Auch gegen den 21-Jährigen wird ermittelt, da dieser Betäubungsmittel mit sich führte.

Der ganze Streit fand mitten in der Waffenverbotszone auf der Eisenbahnstraße statt. Seit Anfang November 2018 dürfen hier keine Messer, Hammer, Äxte, Schlagstöcke, Reizgas oder Schreckschusspistolen getragen werden. Die Polizei darf verdachtsunabhängig kontrollieren und wird immer wieder fündig.

Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 10.000 Euro.

Auf der Eisenbahnstraße wurde im November 2018 eine Waffenverbotszone eingerichtet.
Auf der Eisenbahnstraße wurde im November 2018 eine Waffenverbotszone eingerichtet.  © dpa/Sebastian Willnow

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