Wildgewordener Mieter wirft große Gegenstände vom Balkon

Als die Beamten den Mann aufforderten, mit dem Werfen aufzuhören, ernteten sie nur lautes und obszönes Gebrüll (Symbolbild).
Als die Beamten den Mann aufforderten, mit dem Werfen aufzuhören, ernteten sie nur lautes und obszönes Gebrüll (Symbolbild).  © DPA

Leipzig - Schwieriger Einsatz für die Polizei in Leipzig-Möckern: Weil ein wildgewordener Anwohner nicht aufhörte, Gegenstände von seinem Balkon aus dem dritten Stock zu werfen, mussten die Ordnungshüter eingreifen.

Anwohner hatten die Polizei in der Nacht zu Freitag in die Laubestraße gerufen. Dort warf ein 55-jähriger Mieter mit wildem Gebrüll zum Teil sehr große Gegenstände von seinem Balkon.

So flogen Blumentöpfe, ein Sack Blumenerde, ein Stuhl eine Klappkiste und ein riesiger Feuerstein aus beträchtlicher Höhe auf die Straße vor dem Haus. Einige der Gegenstände hatten bereits mehrere der dort parkenden Autos beschädigt.

Kurz nach dem Anruf der Nachbarn traf die Polizei vor Ort ein. Die Beamten forderten den Mann zunächst von draußen auf, die gefährliche Aktion zu beenden. Doch sie ernteten nur obszönes und derbes Gebrüll und sahen, wie weitere Gegenstände flogen. Die Aufforderung der Beamten, die Wohnungstür zu öffnen, ignorierte der 55-Jährige ebenfalls.

Also blieb den Polizisten nichts anderes übrig, als sich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung zu verschaffen. Sie veranlassten den Abtransport des Mannes in eine Leipziger Klinik und leiteten ein Verfahren wegen Sachbeschädigung ein.


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