Wird in Leipzig doch keine neue Moschee gebaut?

Der geplante Bau der Moschee in Leipzig verzögert sich weiter. Noch ist kein Bauantrag bei der Stadtverwaltung eingereicht worden.
Der geplante Bau der Moschee in Leipzig verzögert sich weiter. Noch ist kein Bauantrag bei der Stadtverwaltung eingereicht worden.  © DPA

Leipzig - Der geplante Moschee-Bau der islamischen Ahmadiyya-Gemeinde in Leipzig macht kaum Fortschritte. Laut Stadtverwaltung ist bislang noch kein Bauantrag eingereicht worden.

Dabei hatte die Gemeinde ursprünglich schon vor zwei Jahren mit dem Bau ihrer neuen Moschee beginnen wollen. Derzeit nutzt sie Räumlichkeiten in der Eisenbahnstraße.

Der Vorsitzende der Ahmadiyya-Gemeinschaft in Deutschland, Abdullah Uwe Wagishauser, sagte, die Gemeinde halte weiterhin an dem Moschee-Bau fest.

Der Bauantrag sei fertig. Bevor er eingereicht wird, wolle der Architekt allerdings mit dem Bauamt der Stadt Leipzig noch Detailfragen abstimmen.

Einen Zeitplan für die Fertigstellung könne er nicht nennen, sagte Wagishauser.

Gegen die Pläne hatte es zum Teil heftige Proteste gegeben. Unter anderem hatte eine von der NPD unterstützte Online-Petition 11.000 Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt (TAG24 berichtete).


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