Motorradfahrer flieht vor Polizei und verunglückt dabei schwer

Leipzig - Am Sonntagabend hat sich in Leipzig auf der Travniker Straße ein schwerer Motorradunfall ereignet. Der Fahrer trug keine Schutzkleidung und wurde schwer verletzt, als er mit erhöhter Geschwindigkeit gegen eine Schutzmauer und eine Laterne fuhr.

Das Motorrad der Marke Suzuki war nicht mehr zum Fahren zugelassen.
Das Motorrad der Marke Suzuki war nicht mehr zum Fahren zugelassen.  © Einsatz

Polizeibeamte einer Funkstreife hatten den 38-Jährigen bereits gesehen, als er an der Max-Lieberman-Straße Ecke Trainier Straße neben dem Streifenwagen an der roten Ampel wartete. Wie sich später herausstellen sollte, drückte der Suzuki-Fahrer aus gutem Grund auf das Gaspedal, um einer polizeilichen Kontrolle zu entgehen.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, blieben aber schnell hinter der Suzuki zurück, die sich mit erhöhter Geschwindigkeit über die Travniker Straße bewegte.

Gegen 20.42 Uhr dann wurden die Beamten zu einem Unfall alarmiert. Ein Motorradfahrer war auf der Travniker Straße mit erhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen und erst gegen eine Laterne, dann gegen eine Schallschutzmauer geprallt. Wie sich herausstellte, handelte es sich hierbei um den 38-Jährigen, der bei dem Unfall schwer verletzt wurde.

Außer einem Helm trug der Mann keinerlei Schutzkleidung. Sein Motorrad war zudem mit einem falschen Kennzeichen versehen und nicht mehr fürs Fahren zugelassen.

Der Mann wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.

Der 38-jährige Fahrer trug außer einem Helm keine Schutzkleidung.
Der 38-jährige Fahrer trug außer einem Helm keine Schutzkleidung.  © Einsatzfahrten Leipzig

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