Vor den Augen der Kinder getötet: 33-Jähriger gesteht Mord an seiner Frau

Leipzig - Sieben Monate nach einer tödlichen Messer-Attacke in einer Bornaer Asylunterkunft steht in Leipzig ein 33-jähriger Syrer vor dem Amtsgericht. Er muss sich wegen Mordes an seiner Ehefrau verantworten.

Der Angeklagte soll seiner Ehefrau einen Messerstich in den Oberkörper versetzt haben. (Symbolbild)
Der Angeklagte soll seiner Ehefrau einen Messerstich in den Oberkörper versetzt haben. (Symbolbild)

Der Anklage zufolge hat der Mann der 24-Jährigen einen Stich mit einem Küchenmesser in den Oberkörper versetzt. Die Frau starb später an inneren Blutungen.

Die Staatsanwaltschaft sieht Mordmerkmale der Heimtücke sowie niedere Beweggründe erfüllt. Die genauen Hintergründe der Tat sind jedoch noch unklar.

Die Bluttat ereignete sich vor sieben Monaten in einem Asylheim in Borna. Der Mann soll seine Frau vor den Augen der beiden minderjährigen Kinder ermordet haben (TAG24 berichtete). Sie sind in die Obhut des Jugendamtes gekommen.

Das Landgericht hat insgesamt acht Verhandlungstermine bis zum 22. November angesetzt.

UPDATE, 10.41 Uhr:

Der 33-Jährige hat die Tötung seiner Frau zugegeben. Der Syrer sagte zum Prozessauftakt nicht selbst aus, sondern ließ den psychiatrischen Gutachter aus den gemeinsamen Gesprächen berichten. Demnach hat der 33-Jährige zugestochen, weil ihn seine Frau über Monate hinweg mit einem anderen Mann betrogen habe.

Die Tat hatte sich am 4. Februar dieses Jahres vor den Augen den beiden zwei und drei Jahre alten Söhne des Paares ereignet.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0