Nach Neonazi-Krawallen: Noch kein Urteil gegen Rechtsreferendar

Leipzig - Im Berufungsprozess gegen einen Leipziger Rechtsreferendar wegen Landfriedensbruchs hat sich das für Mittwoch erwartete Urteil verschoben.

Im Januar 2016 war ein Mob von Neonazis und Hooligans durch Connewitz gezogen.
Im Januar 2016 war ein Mob von Neonazis und Hooligans durch Connewitz gezogen.  © DPA/ Jan Woitas

Die Beweisaufnahme müsse fortgesetzt werden, da zwei Zeugen zu der Verhandlung im Landgericht nicht kamen, hieß es.

Die Verteidigung beantragte eine Anhörung an einem zusätzlichen Verhandlungstermin.

Der Prozess soll nun am 3. Dezember fortgesetzt werden. Dem 27 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, sich im Januar 2016 an Krawallen von Neonazis und Hooligans im alternativ geprägten Leipziger Stadtteil Connewitz beteiligt zu haben (TAG24 berichtete).

Vom Amtsgericht Leipzig war der Kampfsportler vor etwa einem Jahr wegen Landfriedensbruchs zu einem Jahr und vier Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

Der angehende Jurist, der gegenwärtig seine Ausbildung am Landgericht Chemnitz absolviert, legte Berufung ein.

Der 27-Jährige hat Berufung gegen seine Verurteilung eingelegt.
Der 27-Jährige hat Berufung gegen seine Verurteilung eingelegt.  © Ralf Seegers

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