Nächster Vorfall, diesmal Leipzig! AfD-Büro attackiert

Leipzig - Auf ein Bürogebäude im Leipziger Süden ist am gestrigen Dienstag eine Farbattacke verübt worden. Unter anderem ist auch der Kreisverband der Alternative für Deutschland (AfD) dort eingemietet.

Besonders einen im Erdgeschoss ansässiger Werbeartikel-Anbieter traf die Attacke. Dessen Fenster und Türen wurden stark verschmutzt.
Besonders einen im Erdgeschoss ansässiger Werbeartikel-Anbieter traf die Attacke. Dessen Fenster und Türen wurden stark verschmutzt.  © privat

Um 8.47 Uhr wurde der Polizei die Verschmutzung an der Fassade des Bürogebäudes in der Emilienstraße gemeldet.

Schwarze und rote Farbbeutel wurde von der Straße aus auf das Haus geworfen. Besonders schlimm getroffen hat es eine Werbefirma, die im Erdgeschoss eingemietet ist. Die Büroflächen der AfD befinden sich in der vierten Etage.

Dass die Attacke sehr wohl der Alternative für Deutschland galt, zeigt auch ein "FCK AFD" ("FUCK AFD")-Zeichen, das von den Tätern mit einer Schablone und schwarzer Farbe auf weißen Grund besprüht wurde.

"Wir gehen von einer politisch motivierten Tat aus", bestätigt Polizeisprecher Uwe Voigt auf TAG24-Nachfrage.

Der Angriff vom Dienstag reiht sich in eine traurige Serie ein. Hauptauslöser dürfte der Sprengstoffanschlag auf das AfD-Büro in Döbeln am vergangenen Donnerstag gewesen sein.

Anschließend wurde auch das Wohnhaus eines AfD-Politikers im niedersächsischen Meppen sowie ein Berliner Parteibüro attackiert (TAG24 berichtete hier und hier). Höhepunkt war der brutale Überfall auf Bremer AfD-Landeschef Frank Magnitz (66), dessen Bild von seinem schwer verwundeten Kopf schnell die Runde machte.

Das sächsische Landesamt für Verfassungsschutz rechnet beim Bundestag der Alternative für Deutschland am Wochenende im sächsischen Riesa mit weiteren Angriffen (TAG24 berichtete).

Mit einer Schablone wurde "FCK AFD" an das Gebäude gesprüht.
Mit einer Schablone wurde "FCK AFD" an das Gebäude gesprüht.  © privat
Vor den Fenstern liegen geplatzte Farbbeutel.
Vor den Fenstern liegen geplatzte Farbbeutel.  © privat

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