Neue Super-Bundesbehörde in Leipzig: SIE wird Deutschlands Autobahn-Chefin

Leipzig - Die neue Super-Bundesbehörde in Leipzig, das Fernstraßen-Bundesamt, bekommt eine Präsidentin aus Sachsen: Doris Drescher (56) bestimmt ab März über Deutschlands Autobahnen. Noch ist sie Präsidentin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

Bald oberste Autobahn-Chefin: Doris Drescher (56) macht einen Karrieresprung.
Bald oberste Autobahn-Chefin: Doris Drescher (56) macht einen Karrieresprung.  © Steffen Füssel

Ab 2021 übernimmt die 2018 gegründete Behörde zentrale Aufgaben in der Bundesfernstraßenverwaltung. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (45, CSU): "Doris Drescher bringt jahrzehntelange Kompetenz im Straßenbau mit und zeichnet sich insbesondere durch ihre Erfahrung bei der Gründung von Landesbehörden aus."

Mit der Juristin solle die größte Reform in der Geschichte der Autobahnen vorangetrieben werden. Ab 2021 hat der Bund die alleinige Verantwortung. Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung der Autobahnen übernimmt dann die Autobahn GmbH des Bundes. Aufsichtsbehörde: das Fernstraßen-Bundesamt.

Doris Drescher ist seit Oktober 2018 Präsidentin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr - jährliches Budget: mehr als eine Milliarde Euro. Zuvor war sie Vize-Abteilungsleiterin im Wirtschaftsministerium. Dort kümmerte sie sich bereits um die Neugründung von Behörden.

Ihr Noch-Chef, Verkehrsminister Martin Dulig (45, SPD): "Für den Bund wird Doris Drescher ein echter Gewinn sein und wir wissen, dass sie unsere speziellen sächsischen Themen und Anliegen im Autobahnbau kennt, und freuen uns auf eine künftige gute Zusammenarbeit mit ihr."

Ab Januar 2021 ist ausschließlich der Bund für die Autobahnen zuständig. Auch für die A 4 wie hier bei Dresden.
Ab Januar 2021 ist ausschließlich der Bund für die Autobahnen zuständig. Auch für die A 4 wie hier bei Dresden.  © Holm Helis

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