Neuer Nahverkehrsplan: 2024 sollen 185 Millionen Fahrgäste mit der Bahn fahren

Leipzig - Für den Leipziger Nahverkehrsplan liegt ein neues Konzept vor: Die Infrastruktur der Stadt soll ausgebaut werden, das beinhaltet breitere Bahnen und mehr Fahrgäste.

Die Leipziger Infrastruktur soll weiter ausgebaut werden.
Die Leipziger Infrastruktur soll weiter ausgebaut werden.  © Ralf Seegers

Wichtige Grundlage der Verkehrsplanung ist dabei das vom Stadtrat beschlossenes Nachhaltigkeits-Szenario für die Mobilitätsstrategie Leipzig 2030. Mit den Neuerungen wird auf die verkehrs-, umwelt- und klimapolitischen Ziele eingegangen, wie die Leipziger Bürgermeisterin für Stadtentwicklung und Bau, Dorothee Dubrau, am Dienstag verkündete.

Ein Hauptpunkt des Plans ist ein Ausbau der Beförderungskapazitäten. So sieht das Konzept vor, die Fahrgastzahlen von aktuell 156 Millionen pro Jahr auf 185 Millionen bis ins Jahr 2024 zu steigern.

Das Gleisnetz soll auf ersten Linien beispielsweise so komplettiert werden, dass 2,40 Meter breite Fahrzeuge eingesetzt werden können. Engpässe in der Verkehrsauslastung, zum Beispiel zu Stoßzeiten wie am Morgen oder generell stark genutzten Haltestellen wie dem Hauptbahnhof, sollen beseitigt werden.

Mehr Haltestellen sollen barrierefrei gestaltet, der Nahverkehr ingesamt schneller gemacht werden. Dafür soll die Stadt jährlich etwa 70 bis 80 Millionen investieren, was nur durch Fördermittel aus Land und Bund finanzierbar ist.

Das Interesse der Leipziger am Nahverkehr zeigt sich durch mehr als 450 Anregungen der Bürger und öffentlichen Einreichungen, von denen rund ein Viertel auch in den Plan mit aufgenommen wurden.

Im Herbst 2019 soll der Nahverkehrsplan dann durch die Ratsversammlung beschlossen werden.

Die Stadt wächst und auch der Nahverkehr muss sich auf die neuen Leipziger einstellen.
Die Stadt wächst und auch der Nahverkehr muss sich auf die neuen Leipziger einstellen.  © Ralf Seegers

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